
Er ist das größte Krankenhaus des Gemeinschaftsklinikums Mittelrhein (GK-Mittelrhein), und seit dem 1. Mai steht ein neues Team an seiner Spitze: Im Kemperhof in Koblenz haben Sabine Feinen und Jonas Wilbert die Aufgaben der kaufmännischen Direktoren übernommen. Beide kennen den Konzern schon seit Jahren, teilt das Unternehmen mit. Der Standort, der rund 970 Beschäftigte hat und an dem jährlich rund 23.200 stationäre und 49.300 ambulante Patienten versorgt werden, war zuletzt von Interim-Manager Stefan Schad geleitet worden.
Die Entscheidung für das neue Teammodell sei sehr bewusst getroffen worden um das Netzwerk des Konzerns auszubauen, heißt es in Koblenz weiter. Dazu gehörten beispielsweise klinikübergreifende Versorgungsstrukturen für die Patienten sowie der kollegiale Austausch der verschiedenen Berufsgruppen. „Wir freuen uns, künftig den größten unserer fünf Standorte gemeinsam im Team zu führen und weiterzuentwickeln – auch im Hinblick auf die Ein-Standort-Lösung in Koblenz“, betonen die neuen Direktoren. Beide sind parallel auch weiter für ihre bisherigen Standorte zuständig.
Sabine Feinen etwa führt seit rund einem Jahr das Ev. Stift St. Martin als kaufmännische Direktorin, nachdem sie dort zuvor Referentin war. Nach ihrem Bachelor-Studium der Gesundheits- und Sozialwirtschaft absolvierte Feinen zunächst ein Management-Trainee Programm an der Wuppertaler St. Anna Klinik. Vor ihrer Tätigkeit im Ev. Stift war sie zudem sowohl in der Konzernrevision bei der Debeka als auch als stellvertretende Leiterin im Controlling des GK-Mittelrhein tätig.
Jonas Wilbert verantwortet seit Anfang 2024 die Standorte St. Elisabeth Mayen und Paulinenstift Nastätten als kaufmännischer Direktor. Im Zuge seiner neuen Aufgabe wird er die Zuständigkeit für das Paulinenstift abgeben. Der gelernte Gesundheits- und Krankenpfleger hat das duale Bachelor-Studium Gesundheits- und Pflegemanagement absolviert. Vor seiner Tätigkeit im GK-Mittelrhein war er als Trainee über das Berufsbildungswerk Deutscher Krankenhäuser (BBDK) an der München Klinik, der LWL-Klinik Lippstadt-Warstein und am Krankenhaus Porz am Rhein tätig. Dort leitete er anschließend sechs Jahre das Qualitäts- und Risikomanagement.








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