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Initiative QualitätsmedizinIQM besetzt vakante Direktionen im erweiterten Vorstand

Drei vakante Positionen im erweiterten Vorstand von IQM wurden am 20. Juni 2022 neu besetzt. Weiter in den Fokus rückt beim IQM auch das Thema Nachhaltigkeit. Ein gemeinsamer Standard für die Mitglieder soll entwickelt werden.

Team
tadamichi/stock.adobe.com

Symbolfoto

Im Rahmen der 14. ordentlichen Mitgliederversammlung am 20. Juni 2022 wurden drei vakante Positionen im erweiterten IQM-Vorstand neu besetzt. Nach Ausscheiden der ersten Direktoren für die private und internationale Trägergruppe wurden Robert Möller, CEO der Helios Kliniken GmbH, für die private und Prof. Luzius Steiner, Stellvertretender Ärztlicher Direktor des Universitätsspitals Basel, für die internationale Trägergruppe neu bestellt. Dr. Paula Adomeit, Direktorin Pflege und Mitglied der Direktion der Insel Gruppe Bern, vertritt als zweite Direktorin ebenfalls die internationale Trägergruppe.

Die neu berufenen Mitglieder vertreten die Krankenhäuser und Spitäler der Trägergruppen bis zum Ende der derzeit laufenden Amtszeit am 7. September 2024 im IQM-Vorstand.

Nachhaltigkeitsberichtspflicht im Fokus

Gemeinsam und länderübergreifend gestalten die Mitglieder aktiv einige der wesentlichen Herausforderungen bei der Transformation der Strukturen in den Gesundheitssystemen. Bis zu 80 Prozent der IQM Mitglieder – rund 400 Krankenhäuser – unterliegen voraussichtlich ab 2024 der Nachhaltigkeitsberichtspflicht. IQM wird sich fortan verstärkt dem Thema Nachhaltigkeit widmen, um seine Mitglieder bei der Umsetzung nachhaltiger Strategien und damit verbundener Anforderungen zu unterstützen. Dabei soll ein gemeinsamer Standard entwickelt und unterstützt werden.

Im Zuge dessen sollen die IQM Mitgliedskrankenhäuser nicht nur ihrem Auftrag zur Berichterstattung beim Thema Nachhaltigkeit nachkommen, sondern das Thema Nachhaltigkeit aktiv mitgestalten. Im Wissenschaftlichen Beirat von IQM beschäftigen sich Fachexpert*innen mit dem Thema Nachhaltigkeit und haben bereits mit der gemeinsamen Entwicklung eines Leitfadens zur Umsetzung des Nachhaltigkeitskonzepts begonnen, welches voraussichtlich ab 2024 gesetzlich gefordert wird.

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