Neuausrichtung

Neues Vorstandsteam führt Klinikum Oldenburg

Das Klinikum Oldenburg erweitert sein Vorstandsteam. Der Verwaltungsrat bestellt Rainer Schoppik zum 1. November 2018 in den Vorstand. Dr. Dirk Tenzer wird Vorstandsvorsitzender.

Rainer Schoppik

Daniela Möllenhoff

Rainer Schoppik

„Wir freuen uns mit Herrn Rainer Schoppik einen erfahrenen Strategen und Kaufmann gefunden zu haben, der langjährig im Bereich der Universitätsmedizin zu Hause ist “, erklärte die Vorsitzende des Verwaltungsrates Margrit Conty heute. Der 53 Jahre alte Schoppik beginne seine Aufgabe zum 1. November. Er werde für die Restrukturierung verantwortlich sein. Gleichzeitig werde der bestehende Vorstand Dr. Dirk Tenzer zum Vorstandsvorsitzenden berufen. Die Bestellungen als auch die Festlegung der Aufgabenverteilung seien in den vergangenen Tagen einstimmig vom Aufsichtsgremium beschlossen worden.

Mit der Aufgabenteilung könnten die bestehenden Herausforderungen mit vereinten Kräften angegangen werden. „Dazu werden wir in den kommenden Wochen mit den einzelnen Führungsteams detaillierte Maßnahmen erarbeiten und schnellstmöglich einleiten“, betonten Dr. Tenzer und Rainer Schoppik in einer Stellungnahme. Beide ergänzten, dass das Klinikum Oldenburg wirtschaftlich auf einem guten Weg sei. Diese Entwicklung gelte es weiter voranzutreiben. Dazu solle in erster Linie die Einnahmeseite gestärkt werden. Die Zahl der Patientinnen und Patienten müsse in Teilbereichen steigen. Dabei setzt das Vorstandsteam auf eine enge Zusammenarbeit mit den medizinischen Teams der 25 einzelnen Kliniken und Institute.

Notwendige Neuausrichtung

Mit neuen Impulsen könne die teilweise notwendige Neuausrichtung konsequent angegangen werden. Gleichzeitig betonten die Vorstände, dass das Klinikum Oldenburg  ein medizinischer Leuchtturm im Nordwesten sei. Die rund 2.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisteten hervorragende Arbeit. Davon profitiere auch der Universitätsstandort Oldenburg, der sich mit der „European Medical School“ als Ausbildungsort von Ärztinnen und Ärzten weiter etablieren werde. „Deshalb ist es notwendig, unseren Fokus auf die Menschen im Klinikum und vor allem auf die Patientinnen und Patienten zu richten, um die bestmöglichen Gesundheitsleistungen, Arbeitsabläufe und Arbeitsbedingungen zu gewährleisten“, so Dr. Tenzer und Schoppik.

Zur Person

Rainer Schoppik, geb. 1965 in Kelheim/Donau, hat ein Studium der Betriebswirtschaftslehre (Abschluss als Diplom-Kaufmann Univ. 1989) an der Friedrich- Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg absolviert. Danach folgten verschiedene Führungstätigkeiten in kaufmännischen Bereichen der Industrie und des Handels im In- und Ausland innerhalb der Schickedanz-Unternehmensgruppe.

Von 1999 bis 2006 bekleidete er herausgehobene Managementaufgaben (Prokurist, Geschäftsführer verschiedener GmbHs insbesondere Herzmedizin, Materialwirtschaft, Personal) in der Rhön-Klinikum AG, Bad Neustadt/Saale. Weitere Berufsstationen folgten von 2006 bis 2013 als stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Kaufmännischer Direktor des Universitätsklinikums Ulm und von September 2013 bis Juni 2017 als Vorstand und Kaufmännischer Direktor des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf . Rainer Schoppik lebt in Hamburg, ist verheiratet und hat drei Kinder.

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