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Vorwürfe gegen HeliosPersonal des Amper-Klinikums Dachau lehnt sich auf

Nach dem Ausscheiden der Pflegedirektorin Gesa Breckweg, sollen nach Angaben der SZ angeblich 50 Mitarbeiter ihre Zukunft nicht mehr im Helios Amper-Klinikum Dachau sehen.

Gesa Breckweg
Helios Amper-Kliniken
Gesa Breckweg, ehemalige Pflegedirektorin der Helios Amper-Kliniken.

Das Helios Amper-Klinikum Dachau soll vor künftigen personellen Konsequenzen stehen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtete. Der Umgang mit den Angestellten ließe zu wünschen übrig, sodass angeblich 50 Angestellte planen würden, das Klinikum zu verlassen. Dafür sei das Ausscheiden der Pflegedirektiorin Gesa Breckweg ausschlaggebend, welche die Amper Kliniken AG laut Helios schon nach einem Jahr freiwillig verlassen haben soll.

Schwere Vorwürfe gegen Helios

„Wir sind schon über 50 Menschen, die sich entschlossen haben, dass bei einem Ausscheiden Frau Breckwegs, eine Zukunft im Dachauer Klinikum nicht mehr möglich ist“, zitiert die SZ einen Mitarbeiter-Brief an die Belegschaft des Dachauer Krankenhauses. Mitarbeiter sollen damit angeblich zum Weggang von der Klinik mobilisiert werden. „In den Zukunftsplanungen sind wir nicht mehr Menschen, wir sind nur ein Kostenfaktor. Dieser muss auf ein Minimum reduziert werden.“ Nach Angaben der SZ Dachau möchten die Angestellten der Helios Amper-Klinik anonym bleiben.

Breckweg war erst seit einem Jahr Pflegedirektorin der Klinikstandorte Dachau und Markt Indersdorf. Gerade während der Corona-Pandemie habe sie eine sehr hohe Leistung bewiesen. Sie sei von der Belegschaft sehr geschätzt worden.

Der anonymen Quelle zufolge wurde Breckweg gekündigt. Die Pflegedirektorin kommentiert das Geschehen auf Nachfrage nicht.

Helios äußert sich wie folgt:

Gesa Breckweg habe die Amper Kliniken AG auf eigenen Wunsch verlassen, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Die Klinikgeschäftsführung bedauere ihre Entscheidung sehr. Bis zu Nachbesetzung der Stelle wird der Cluster-Pflegedirektor Dominik Teich die Position kommissarisch übernehmen. Er sei mit allen vier Standorten - Dachau, Markt Indersdorf, München Pasing und Perlach – vertraut, so dass eine optimale Überbrückung der Vakanz in Dachau gewährleistet sei.

Die Personalsituation in der Pflege sei stabil. Es lägen keine Kündigungen in Folge des Weggangs von Gesa Breckweg vor. Grundsätzlich stünden alle Kliniken vor der Herausforderung, ausreichend gut ausgebildete Pflegefachkräfte zu finden.

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