
Brandenburgs Innenminister René Wilke (SPD) soll in der künftigen SPD/CDU-Koalition nach dpa-Informationen ein Superressort für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Migration bekommen. Zuvor berichteten mehrere Medien.
Seit Mai 2025 ist René Wilke Minister des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg und Mitglied des Bundesrates. Davor war er von 2018 bis 2025 Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder). Die bisherige Amtsinhaberin Britta Müller (parteilos) ist seit Dezember 2024 Ministerin für Gesundheit und Soziales. Das Ministerium soll nun um die Ressorts Arbeit und Migration erweitert werden.
Wie das „Deutsche Ärzteblatt“ berichtet, findet das Thema Gesundheit im neuen Koalitionsvertrag große Berücksichtigung. So soll zum Beispiel der Landeskrankenhausplan zügig fertiggestellt werden. Die Koalition will sich außerdem für eine ausreichende Finanzierung der Kliniken einsetzen. Auch die Einrichtung von MVZs soll rechtlich erleichtert werden. Weitere Vorhaben sind laut dem Deutschen Ärzteblatt u.a. eine Landarztquote für die Universitätsmedizin in Cottbus (MUL-CT), eine interdisziplinäre Taskforce, die sich für alle Akteure der Gesundheitsversorgung einsetzen soll und auch die Notfallreform soll auf Bundesebene forciert werden.





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