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KoalitionRené Wilke soll neuer Gesundheitsminister in Brandenburg werden

Das Brandenburgische Gesundheitsministerium von Britta Müller wird wohl zukünftig von Innenminister René Wilke geleitet. Zudem soll das Ressort um zwei Bereiche erweitert werden. Was sonst noch geplant ist.

René Wilke
MIK
Der 41-Jährige René Wilke war bis 2024 Mitglied der Linken, danach parteilos und ist Ende 2025 in die SPD eingetreten.

Brandenburgs Innenminister René Wilke (SPD) soll in der künftigen SPD/CDU-Koalition nach dpa-Informationen ein Superressort für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Migration bekommen. Zuvor berichteten mehrere Medien.

Seit Mai 2025 ist René Wilke Minister des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg und Mitglied des Bundesrates. Davor war er von 2018 bis 2025 Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder). Die bisherige Amtsinhaberin Britta Müller (parteilos) ist seit Dezember 2024 Ministerin für Gesundheit und Soziales. Das Ministerium soll nun um die Ressorts Arbeit und Migration erweitert werden.

Wie das „Deutsche Ärzteblatt“ berichtet, findet das Thema Gesundheit im neuen Koalitionsvertrag große Berücksichtigung. So soll zum Beispiel der Landeskrankenhausplan zügig fertiggestellt werden. Die Koalition will sich außerdem für eine ausreichende Finanzierung der Kliniken einsetzen. Auch die Einrichtung von MVZs soll rechtlich erleichtert werden. Weitere Vorhaben sind laut dem Deutschen Ärzteblatt u.a. eine Landarztquote für die Universitätsmedizin in Cottbus (MUL-CT), eine interdisziplinäre Taskforce, die sich für alle Akteure der Gesundheitsversorgung einsetzen soll und auch die Notfallreform soll auf Bundesebene forciert werden.

 

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