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PreisverleihungVLK zeichnet Uwe Janssens mit Zukunftspreis aus

Der Verband der Leitenden Krankenhausärzte e.V. (VLK) verleiht seinen Zukunftspreis 2020 an Prof. Dr. Uwe Janssens, den Präsidenten der Deutschen interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI).

Uwe Janssens (DIVI e.V.)
Thomas Weiland
Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V.

Seit dem Jahre 2013 verleiht der VLK seinen Zukunftspreis an Persönlichkeiten, die durch zukunftsorientierte Leistungen im Gesundheitsbereich zur Verbesserung der Patientenversorgung beitragen. In diesem Jahr geht der Preis nach einstimmigem Beschluss des VLK Präsidiums an Uwe Janssens. Er habe durch zahlreiche Aktivitäten maßgeblich dazu beigetragen, die intensivmedizinische Versorgung von Covid-19 Patienten zu sichern. Die Preisverleihung findet im Rahmen der virtual.Medica 2020 statt.

Die Auswahl des Preisträgers und das Thema seines Vortrags "Intensivmedizinische Versorgung von COVID-19 Patienten" im Rahmen der Auftaktveranstaltung des virtuellen 43. Deutschen Krankenhautages ist hochaktuell. In einer nie dagewesenen Intensität wird uns die Bedeutung der stationären und insbesondere intensivmedizinischen Versorgung für die Daseinsvorsorge vor Augen geführt. Ein besonderer Verdienst komme hierbei den handelnden Personen vor Ort, den Pflegekräften und Ärzten zu. Intensivmedizin sei eine Teamleistung. Und einer aus diesem Team sei, wie er sich selbst sieht, der Präsident der DIVI.

Preisgeld von 3000 Euro

Er habe maßgeblichen Anteil daran, dass im Frühjahr das DIVI-Intensivregister aus dem Boden gestampft werden konnte, das seinen Wert besonders jetzt bei massiv steigenden Fallzahlen unter Beweis stelle und eine zielgerichtete Planung und Versorgungssteuerung bei Covid-19 Patienten erst möglich mache. In einer Zeit drohender Laborüberlastungen und vielstimmiger Diskussionen über die Anzahl notwendiger Tests habe er mit anderen Fachgesellschaften zusammen eine S1 Leitlinie für Testungen bei Mitarbeitern im Gesundheitswesen erstellt, die eine klare Teststrategie abhängig von der Tätigkeit und dem Infektionsrisiko vorgibt.

Wieder gemeinsam mit zahlreichen anderen Fachgesellschaften haben er und die DIVI die Covid-19 Ethik-Empfehlungen - inzwischen in der zweiten Fassung - auf den Weg gebracht, die Ärzten im Falle nicht mehr ausreichender intensivmedizinischer Ressourcen eine Handlungsorientierung geben. Darüber hinaus habe er in den Medien der Medizin eine Stimme gegeben, die sich durch ihre Sachkenntnis von dem ein oder anderen Beitrag abhebe. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 3000 Euro versehen.

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