Klinikum Ingolstadt

Zugsbradl zieht Konsequenzen aus Seehofer-Beleidigung

Alexander Zugsbradl, Interimschef des Klinikums Ingolstadt, hat am Mittwoch Abend sein Amt auf eigenen Wunsch niedergelegt, wie die Stadt Ingolstadt in einer offiziellen Pressemitteilung bekannt gibt.

Alexander Zugsbradl

Foto: Klinikum Ingolstadt

Alexander Zugsbradl

Medienberichten zufolge hatte Zugsbradl sich am Tag der Bundestagswahl auf Twitter über Horst Seehofer mit den Worten „Seehofer, dieser scharf an der Debilität entlangschrammende Pflaumenaugust MUSS weg – Bayern hat Besseres verdient!" geäußert. Dies führte auf verschiedenen Social Media Kanälen zu heftigen Diskussionen, was eine rechtliche Prüfung durch den Aufsichtsrat des Klinikums mit sich zog.

In der offiziellen Pressemitteilung der Stadt Ingolstadt heißt es hierzu: Alexander Zugsbradl hat seine Geschäftsleitertätigkeit beim Krankenhauszweckverband und seine Mitgeschäftsführertätigkeit bei der Klinikum Ingolstadt GmbH und deren Tochtergesellschaften mit Ablauf des heutigen Tages niedergelegt. Er scheidet auf eigenen Wunsch aus.  

Dr. Andreas Tiete wird als Geschäftsleiter beim Krankenhauszweckverband und als Geschäftsführer bei der Klinikum Ingolstadt GmbH und den Tochtergesellschaften die Geschäfte weiter erfolgreich leiten.

Ab 1. Januar 2018 wird Monika Röther als Mitgeschäftsführerin die Leitung des Unternehmensverbundes Klinikum verstärken.

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