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OsnabrückParacelsus-Unternehmenszentrale zieht um

Die Paracelsus-Kliniken haben ihren neuen Unternehmenssitz im Gewerbegebiet am Hafen in Osnabrück bezogen. Künftig arbeiten die rund 60 Mitarbeiter auf gut 900 Quadratmetern über zwei Etagen in der Winkelhausenstraße 22.

Paracelsus-Konzernzentrale
Arne Schönleiter/Paracelsus-Kliniken

Die neue Konzernzentrale von Paracelsus in Osnabrück.

Mit dem Umzug bekommt auch eine veränderte Unternehmenskultur bei Paracelsus eine neue Heimat. Statt vieler Einzelbüros und großen repräsentativen Flächen dominieren an der Winkelhausenstraße große, offene und damit sehr kommunikative Büroflächen, flexibel buchbare Einzelbüros sowie schallschützende Treffpunkte mit Sitzgruppen zum gemeinsamen Arbeiten das Bild.

Und so gibt es für die 60 Paracelsus-Mitarbeiter auch „nur“ 36 fixe Arbeitsplätze, weitere Arbeitsplätze sind flexibel. Mit Dachterrasse, Cafeteria und insgesamt lichtdurchfluteten Räumlichkeiten erwartet die Mitarbeiter ein moderner Arbeitsplatz in einem erst kürzlich fertig gestellten Gebäudekomplex. Paracelsus gehört zu den ersten Mietern. Insgesamt konnte das Unternehmen mit dem Einzug ins „Green Office Building“ auf dem Gelände der ehemaligen Winkelhausenkaserne seine Betriebs- und Nebenkosten um deutlich mehr als die Hälfte senken.

Zentrale als Dienstleister der bundesweiten Standorte

Als bundesweit agierendes Unternehmen mit Kliniken an insgesamt 18 Standorten hat Paracelsus das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Standorten und der Unternehmenszentrale in den vergangenen Monaten noch einmal deutlich verändert. Die in Osnabrück angesiedelten Zentralen Dienste verstehen sich als Dienstleister für die bundesweit verteilten Standorte.

Von Osnabrück aus unterstützt die Unternehmenszentrale das Management der einzelnen Kliniken zum Beispiel bei IT-Infrastrukturprojekten, bei der Mitarbeitersuche, beim Erlösmanagement, beim Einkauf oder beim Marketing. Die Standorte ihrerseits sind vor Ort eigenverantwortlich zuständig für das Management der Kliniken, sind jedoch darüber hinaus viel intensiver in Entwicklungen und Neuerungen innerhalb des gesamten Konzerns eingebunden als in der Vergangenheit. „Nicht jeder muss jedes Rad einzeln neu erfinden. In 2020 haben wir unsere Prozesse weiter digitalisiert, in Medizintechnik im zweistelligen Millionenbereich investiert, unsere konzernweite Kommunikation auf ein neues Niveau gehoben und in vielen Bereichen Kräfte gebündelt. So haben wir zum Beispiel durch einen zentralen Einkauf die Versorgung mit Hygienemitteln während der gesamten Pandemie flächendeckend sichergestellt.“, umreißt Siebert die strukturellen internen Veränderungen.

Das perfekte Gebäude für Paracelsus

Seit dem Verkauf der vorherigen Konzernzentrale an die Stadt Osnabrück im Sommer 2019 hatten die Verantwortlichen bei Paracelsus und insbesondere der zentrale Dienst Bau unterschiedliche Objekte im Stadtgebiet geprüft, denn eins war immer klar: Der Firmensitz von Paracelsus bleibt in Osnabrück - trotz Verkauf der vorherigen Immobilie samt Grundstück am Westerberg.

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