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UmweltschutzPreis für Klima-Einsatz geht an Wertachkliniken

Die Wertachkliniken werden für freiwilliges Klima-Engagement ausgezeichnet. Der Preis wird für innovative Vorgehensweisen und ausgezeichnetes Management von der KTQ verliehen.

KTQ-Auszeichnung der Wertachkliniken
Peter Kietzmann

Claus Schorer, Technischer Leiter und Initiator der Umweltgruppe der Wertachkliniken, mit dem Best Practice Award ausgezeichnet von Dr. Josef Mischo, Präsident der Landesärztekammer Saarbrücken und Beirat der KTQ, Dr. Bernd Metzinger, Vertreter der Deutschen Krankenhausgesellschaft und Beirat der KTQ, Thomas Meißner, Vertreter des Deutschen Pflegerats und Beirat der KTQ, Marie-Luise Müller, Ehrenvorsitzende des Deutschen Pflegerats und Beirätin der KTQ, Ronald Neubauer, Geschäftsführer der KTQ

Seit fünf Jahren engagiert sich eine Gruppe von Mitarbeitern der Wertachkliniken freiwillig für den Umweltschutz. Die KTQ (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) zeichnet diesen Einsatz für das Klima unter dem Motto „Qualität zeigen!“ als „Best Practice“ nun aus. Der Preis wird für innovative Vorgehensweisen und hervorragendes Management verliehen, das Vorbild und Anregung für andere Krankenhäuser sein soll.

Martin Gösele, Vorstand der Wertachkliniken, gratuliert der Umweltgruppe und freut sich über die Auszeichnung: „Für ein gesundes Leben brauchen wir eine gesunde Umwelt. Insofern gehört der Umweltschutz zu unseren Aufgaben als Gesundheitsversorger der Region mit dazu und ist fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.“

Claus Schorer, technischer Leiter, Klimamanager für Kliniken und Energiemanagementbeauftragter der Wertachkliniken, meldete die Wertachkliniken 2014 für das bundesweite Projekt „Klimamanager für Kliniken“ an. Das Ziel war damals, innerhalb von drei Jahren in den 50 teilnehmenden Kliniken insgesamt 30.000 Tonnen CO2 einzusparen. „Es ist schon etwas besonderes, wenn sich Mitarbeiter eines Krankenhauses neben ihrer normalen Tätigkeit für die Umwelt einsetzen“, betont er.

Als das Projekt 2016 auslief, beschlossen die Aktiven in den Wertachkliniken, auf eigene Faust weiter zu machen. Ihr Ziel ist, die Kolleginnen und Kollegen, aber auch Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher immer wieder für den Umweltschutz zu sensibilisieren, um gemeinsam die Wertachkliniken noch umweltfreundlicher zu gestalten. Bewegungsmelder verhindern beispielsweise, dass das Licht im Aufzug unnötig brennt. Damit werden an den beiden Standorten der Wertachkliniken jährlich 900 bis 1800 Kilowatt Strom und damit rund ein bis zwei Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Aber auch die optimierten Energie-Einspareinstellungen für Computer und Monitore reduzieren den Stromverbrauch und seit einiger Zeit werden die Batterien aus dem Langzeit-EKG, die dort nur einmal verwendet werden dürfen, in Uhren und anderen unkritischen Elektrokleingeräten weiterverwendet. Als nächstes möchte die Umweltgruppe testweise auch in den Patientenzimmern mit speziellen Behältern Mülltrennung einführen.

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