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Start der TarifverhandlungenVerdi verlangt von Sana sechs Prozent mehr für Pflegekräfte

Die Gewerkschaft Verdi geht mit einer klaren Forderung in die Verhandlungen zum Konzerntarifvertrag für die Sana-Kliniken. Die Entgelte von rund 10.000 Beschäftigten sollen linear um sechs Prozent angehoben werden, mindestens aber um 150 Euro monatlich.

Foto: kma-Montage (Fotolia)

So will Verdi eine deutliche Aufwertung aller Tätigkeiten in den Gesundheitsberufen erreichen, heißt es in einer Mitteilung. Die Entgeltsteigerung soll demnach ab 1. Januar 2017 gelten, für die Laufzeit gibt Verdi zwölf Monaten vor. Die Vergütung für Auszubildende soll in allen Berufsgruppen und Ausbildungsjahren um jeweils 150 Euro monatlich steigen. Zudem soll der Garantiebetrag im Rahmen der Erfolgsbeteiligung der Sana-Klinik-Beschäftigten von heute 50 Prozent auf künftig 75 Prozent eines Monatsentgelts erhöht werden. Darüber hinaus fordert die Gewerkschaft Verbesserungen bei den Eingruppierungen analog zu den Regelungen in kommunalen Krankenhäusern.

Unter den Geltungsbereich des Konzerntarifvertrags, über den jetzt verhandelt wird, fallen etwa 10.000 Beschäftigte in den 20 Kliniken der Sana Kliniken AG, sagt Sylvia Bühler vom Verdi-Bundesvorstand. Als großer Klinikkonzern habe Sana "eine Mitverantwortung dafür, dass Gesundheitsberufe attraktiver werden, um dem Fachkräftemangel begegnen zu können".

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