Georg Thieme Verlag KG
kma Online

TechnologiepartnerschaftAnregiomed schließt Vertrag mit Siemens Healthineers

Anregiomed wird zukünftig von Siemens Healthineers an allen Standorten mit medizinischen Geräten und Systemen ausgestattet. Der Vertrag ist für zehn Jahre vorgesehen und startet am 1. September 2022.

CT im Klinikum Ansbach
Anregiomed/ Benz&Heinig Fotografen

Die Siemens Healthcare GmbH wird Anregiomed künftig an allen Standorten mit den notwendigen medizintechnischen Geräten und Systemen ausstatten.

Siemens Healthineers wird Anregiomed künftig an allen Standorten mit notwendigen medizintechnischen Geräten und Systemen ausstatten. Nach einer Planungs- und Ausschreibungsphase von fast drei Jahren hat der Verwaltungsrat in seiner Sitzung vom 13. Juli 2022 grünes Licht zur Umsetzung des Innovationsprojekts gegeben. Der Projektvertrag kann nun für die Dauer von zehn Jahren geschlossen werden, eine Verlängerung um weitere fünf Jahre ist für Anregiomed optional möglich. Der Start des im kommunalen Bereich einmaligen Projekts ist zum 1. September 2022 vorgesehen.

In die neue Technologiepartnerschaft einbezogen werden die medizintechnischen Geräte in allen Unternehmensbereichen, mit Ausnahme der Labore und der Nuklearbeschleuniger in der Strahlentherapie. Darüber hinaus soll von der Dräger TGM GmbH als angeschlossenem Technologiepartner die gesamte Medizintechnik des Kommunalunternehmens vollständig gewartet und instandgehalten werden.

Technologieschub und Standardisierung

Durch die Partnerschaft verspreche man sich eine hohe Kostenersparnis und einen gewaltigen Technologieschub, da viele Systeme bereits in den ersten18 Monaten ausgetauscht und Investitionsrückstände aufgeholt werden müssten. Auch führe die Partnerschaft aufgrund moderner Geräte zu einer Verbesserung von Qualität und Prozessabläufen in der medizinischen Versorgung. Hinzu käme im Rahmen einer Standardisierung der Medizintechnik innerhalb des Klinikverbunds die Vereinheitlichung der Systeme auf gleiche Hardware, Benutzeroberflächen und Konsolen. Dies ermögliche den schnelleren standortübergreifenden Einsatz von Personal ohne langwierige technische Einweisung. Darüber hinaus würden projekt- und einzelauftragsbezogene Ausschreibungen und Umsetzungen hinfällig, wobei die Anschaffung von Neugeräten auf Grundlage des Vertrags regelmäßig nach einem bereits festgelegten Zeitplan erfolge.

Bitte loggen Sie sich ein, um einen neuen Kommentar zu verfassen oder einen bestehenden Kommentar zu melden.

Jetzt einloggen

  • Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!