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HygieneBayrische Klinken erhalten kostenfrei Desinfektionsroboter

In einer ersten Tranche werden acht bayerische Kliniken werden von der Europäischen Kommission mit UVD-Desinfektionsrobotern ausgestattet. Der "Virenkiller" funktioniert digital.

Virus
Sveta/stock.adobe.com

Symbolfoto

Im Kampf gegen das Corona-Virus und andere Krankheitserreger kommt am Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt ab sofort ein autonomer, mobiler und „digitaler Virenkiller“ zum Einsatz. Dafür hat sich das Bayerische Staatsministerium für Digitales eingesetzt und stellt in einer ersten Tranche acht bayerischen Kliniken einen UVD-Desinfektionsroboter kostenfrei zur Verfügung. Jedes Gerät kostet etwa 60 000 Euro wie BR24 berichtet. Neben Bad Neustadt wird er auch an Kliniken in Pfronten, Tutzing, Augsburg, Rosenheim, Nürnberg, Aichach und München zum Einsatz kommen; sie hatten sich vorab beworben.

Der mobile, vollständig autonome Desinfektionsroboter integriert UV-C-Licht und eine große Anzahl von auf Desinfektion spezialisierten Anwendungen, um nicht nur Oberflächen, sondern auch die Luft gegen Viren und Bakterien zu desinfizieren. Damit bietet er eine umfassende Lösung zur Infektionskontrolle und -prävention und einen zusätzlichen Schutz für Personal und Patienten. „Der Desinfektionsroboter ist ein Add-on, das uns bei wiederkehrenden, standardisierten Desinfektionsabläufen unterstützt. Unsere Reinigungskräfte kann er aber nicht ersetzen, so viel ist sicher“, erklärt Annette Hartmann, Kaufmännische Leitung am Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt.

Bedient wird der Roboter über ein Tablet außerhalb des Raums, sodass sich während des Desinfektionsvorgangs keine Personen im Zimmer aufhalten müssen. Für die Desinfektion eines Standard-Patientenzimmers benötigt der Roboter nur etwa 15 Minuten.

Die zur Verfügung gestellten Desinfektionsroboter sind Teil der Maßnahmen der EU-Kommission, um Krankenhäuser im Rahmen des Soforthilfeinstruments in der gesamten EU bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie zu unterstützen.

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