Georg Thieme Verlag KG

DiagnostikKlinikum Hochsauerland mit neuem mobilen Kopf-CT-Scanner

Am Standort Marienhospital des Klinikums Hochsauerland gibt es einen neuen mobilen Computertomographen (CT) direkt auf der Intensivstation. Der hochmoderne Kopf-CT-Scanner ist der erste der Baureihe in Deutschland.

Mobiler Kopf-CT-Scanner
Klinikum Hochsauerland

Am Standort Marienhospital des Klinikums Hochsauerland ist jetzt ein zukunftsweisender mobiler Computertomograph (CT) im Einsatz. Das neue Gerät ermöglicht die CT-Bildgebung des Kopfes direkt auf der Intensivstation und hilft so die Versorgung von Intensivpatienten weiter zu verbessern. Der hochmoderne Kopf-CT-Scanner ist eines der ersten Systeme dieser Baureihe, die weltweit im Einsatz sind und das erste in Deutschland.

Bei Intensivpatienten mit Schädel- und Hirnerkrankungen, akuten und kritischen Kopfverletzungen sowie nach Operationen am Kopf besteht unter Umständen das Risiko einer plötzlichen Veränderung ihres Gesundheitszustands. Zur Sicherung des bestmöglichen Behandlungserfolges ist daher eine engmaschige Überwachung und zuverlässige Verlaufskontrolle therapeutischer Maßnahmen unerlässlich. Eine wichtige Rolle spielen dabei CT-Scans des Kopfes. Die CT-Bildgebung erforderte bisher den hausinternen Transport der Patienten in die radiologische Abteilung, für Intensivpatienten, die je nach Gesundheitszustand auf Beatmungs-, Überwachungs- und weitere Geräte angewiesen sind, ein umständlicher und komplexer Vorgang, der mit transportbedingten Risiken verbunden ist und jetzt entfällt.

Der nun im Klinikum Hochsauerland verfügbare neue mobile Kopf-CT-Scanner Somatom on.site von Siemens Healthineers ermöglicht hochwertige Bildgebung direkt am Patientenbett auf der Intensivstation. Der motorisierte Trolley lässt sich kameraüberwacht direkt an das Intensivbett heranfahren. Für Patienten auf der Intensivstation kann die CT-Untersuchung des Kopfes so besonders schonend und sicher erfolgen. Der mobile CT ermöglicht direkte und schnelle Diagnosen, ohne den Patienten aus der intensivmedizinischen Umgebung in die Radiologie und zurück transportieren zu müssen. Transportbedingte Risiken und Unannehmlichkeiten werden vermieden. Zudem resultiert ein Zeitgewinn, der insbesondere in Notfallsituation und anderen kritischen Zuständen entscheidend sein kann. Für die Anschaffung des neuen mobilen Kopf-CT-Scanners wurden im Klinikum Hochsauerland daher ca. 500 000 Euro investiert.

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