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Im FokusNeuer BVMed-Fachbereich Umwelt und Nachhaltigkeit

Der BVMed hat den neuen „Fachbereich Umwelt und Nachhaltigkeit“ (FBUN) eingerichtet. Die Leitung übernimmt die stellvertretende BVMed-Geschäftsführerin Dr. Christina Ziegenberg.

Nachhaltigkeit
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Symbolfoto

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat einen neuen „Fachbereich Umwelt und Nachhaltigkeit“ (FBUN) ins Leben gerufen und setzt damit in der Verbandsarbeit einen stärken Fokus auf Klimaschutz und Nachhaltigkeitsziele.

„Neben Digitalisierung ist Nachhaltigkeit das nächste große Querschnittsthema, das die gesamte Wirtschaft herausfordert und transformiert. Die Medizintechnik-Branche kann zum globalen Vorreiter für die Entwicklung einer klimaneutralen Gesundheitswirtschaft werden“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Der BVMed bekennt sich dazu, dass auch die Gesundheitswirtschaft und das Gesundheitssystem insgesamt ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten müssen. „Dafür braucht es neue Formen der Zusammenarbeit der Akteure im Gesundheitssystem. Der neue Fachbereich wird zentraler Ansprechpartner für alle Nachhaltigkeitsthemen sein und strategische Partnerschaften aufbauen“, so Möll.

Die Medizintechnik-Branche steht dabei insbesondere durch die anstehende umfassende Neuregulierung des Chemie- und Umweltrechts auf europäischer Ebene vor großen Herausforderungen. „Wir müssen sehr genau darauf achten, dass die bereits bestehende, sehr strenge Regulierung der Medizintechnik-Branche in neuen Gesetzgebungsverfahren berücksichtigt wird und eine Überbürokratisierung verhindert wird. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung der Menschen mit modernen Medizintechnologien auch in Zukunft sicherzustellen“, so Möll.

Das neue BVMed-Gremium FBUN wird sich in fünf Arbeitsgruppen mit den Themen Nachhaltigkeit, Chemie, Sterilisation, Kunststoff und Verpackung sowie Abfall und Entsorgung beschäftigen. Die Leitung des FBUN übernimmt die stellvertretende BVMed-Geschäftsführerin Dr. Christina Ziegenberg. Sie wird unterstützt von der Rechtsreferentin Dr. Katja Marx sowie der Referentin für Wirtschaftspolitik Clara Allonge.

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