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TechnologiepartnerschaftSiemens und Klinikum Lippe beschließen Kooperation

Siemens Healthineers und die Klinikum Lippe GmbH (KLG) gehen eine zehnjährige Technologiepartnerschaft für alle Standorte des Unternehmens ein. Der Vertrag hat ein Projektvolumen von rund 30 Millionen Euro.

Klinikum Lippe, Standort Lemgo
Foto: Klinikum Lippe

Klinikum Lippe, Standort Lemgo

Der Vertrag zwischen Siemens Healthineers und dem Klinikum Lippe umfasst die Bereitstellung und Bewirtschaftung der bildgebenden Großgeräte sowie Ultraschallgeräte. Weiter sieht die Partnerschaft ein Schulungskonzept für die Bedienung der Geräte vor sowie die Beratung zur Optimierung des Geräteparks und betrieblichen Abläufen in den Krankenhäusern. Durch die Modernisierung der Geräte soll die Verfügbarkeit weiter erhöht werden.

Das Klinikum Lippe partizipiert mit dem flexiblen Gerätekonzept an technischen Neuerungen und kann über die Vertragslaufzeit die Gesamtkosten für Beschaffung und Wartung reduzieren. Mit den neuen medizintechnischen Systemen sollen noch genauere Diagnosen und Therapien für die Patienten möglich sein. Die ersten Geräte wird Siemens Healthineers an den Klinik-Standort Lemgo liefern, für die hauseigne Schule für Medizinisch-Technische Radiologieassistenten (MTRA).

Austausch von 147 Systemen des Klinikum Lippe

Die Klinikum Lippe GmbH ist ein kommunaler Gesundheitskonzern und eines der großen kommunalen Krankenhäuser Deutschlands. Zu ihm gehören die Betriebsstellen Klinikum Lippe Detmold in Detmold, Klinikum Lippe Lemgo in Lemgo und das Gesundheitszentrum Lippe in Bad Salzuflen. Das Klinikum ist derzeit akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Göttingen und wird zukünftig Teil des Universitätsklinikums OWL der Universität Bielefeld sein. Rund 2800 Mitarbeiter versorgen jährlich etwa 100 000 Patienten ambulant und 50 000 stationär. In circa 30 Kliniken und Kompetenzzentren an den drei Standorten wird nahezu jede Fachrichtung vorgehalten.

In den nächsten zehn Jahren wird Siemens Healthineers 147 Systeme austauschen, darunter zwei Magnetresonanztomographen (MR) und drei Computertomographen (CT). Dabei kommen auch die moderne Softwarelösungen zum Einsatz, beispielsweise KI-gestützte automatisierte Auswerteverfahren bei der Schlaganfalldiagnostik oder bei der Läsionslastbestimmung bei Multipler Sklerose. Auch die Darstellung des bewegten Herzens bei Kardio-CT wird möglich sein.

Über die Siemens Healthineers Value Partnership

Die Vereinbarung mit dem Klinikum Lippe ist eine so genannte Value Partnership. Damit bezeichnet Siemens Healthineers langfristige, ergebnisorientierte Partnerschaften, die Gesundheitsdienstleistern verschiedene Vorteile einbringen sollen. Ziel ist es etwa klinische Prozesse zu verbessern und das Leistungsportfolio von Kliniken auszubauen. Value Partnerships bestehen unter anderem bereits mit Hamilton Health Sciences in Kanada, mit dem University of Missouri System in den USA, mit der Dallah Health Company in Saudi-Arabien sowie dem Städtischen Klinikum Braunschweig.

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