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Nach Terroranschlag in RegionalzugVier Anschlagsopfer weiter in Behandlung

Einen Monat nach dem Terroranschlag auf einen Regionalzug nahe Würzburg werden in der Uniklinik Würzburg noch immer vier der fünf Anschlagsopfer behandelt. Ein Patient schwebe weiterhin in Lebensgefahr, teilte das Krankenhaus mit.

Dieser Patient müsse für die nächsten Tage noch auf Intensivstation und im künstlichen Koma verbleiben, hieß es seitens der Klinik. Generell habe sich der Gesundheitszustand der vier Patienten aus Hong Kong "überwiegend gebessert", allerdings bestehe weiterhin "die Gefahr von Komplikationen". Ein Anschlagsopfer konnte inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die Betroffenen werden von deutschen und chinesischen Helfern unterstützt, zudem gibt es für sie eine besondere psychologische Betreuung.

Bei dem Vorfall in dem Regionalzug hatte am 18. Juli ein 17-jähriger afghanischer Flüchtling Fahrgäste mit Hieb- und Stichwaffen attackiert. Der Angreifer war kurz nach der Tat von der Polizei gestellt und dabei erschossen worden.

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