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ForschungskooperationWelche digitalen Lösungen erleichtern den Pflegealltag?

Das Bayerische Forschungszentrum Pflege Digital an der Hochschule Kempten (BZPD) und das Bayerische Landesamt für Pflege (LfP) kooperieren zukünftig um die Digitalisierung der Pflege in Bayern voranzutreiben.

Kooperation BZPD & LfP
Hochschule Kempten/L.Lingg

v. l.: Prof. Dr. Wolfgang Hauke (Präsident Hochschule Kempten), Dr. Michael Schneider (LfP), Prof. Dr. Johannes Zacher (Wissenschaftlicher Leiter BZPD), Achim Uhl (Leiter LfP) und Alexander Karl (Geschäftliche Leitung BZPD) mit der gemeinsamen Kooperationsvereinbarung.

Durch den Einsatz digitaler Lösungen sollen Pflegende entlastet werden und die Qualität der Pflege gesteigert werden. Genau da setzt das Bayerische Forschungszentrum Pflege Digital an der Hochschule Kempten (BZPD) an, mit dem das Bayerische Landesamt für Pflege (LfP) jetzt eine Kooperation vereinbart hat.

„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen im Bereich der Pflege zu kooperieren“, erklärte Achim Uhl, der Leiter des LfP bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. Das Besondere an der Zusammenarbeit mit dem BZPD sei das Aufgreifen des Themas Digitalisierung in der Pflege. Prof. Dr. Johannes Zacher, wissenschaftlicher Leiter des BZPD ergänzte: „Die Unterstützung der häuslichen Pflege ist vor allem die Stärkung von Netzwerkarbeit in den Sozialräumen und Nachbarschaften vor Ort. Um dieses Anliegen zu fördern, brauchen wir selbst Netzwerkpartner aus dem Bereich der Kommunen, der Softwareindustrie und der Pflege. Mit dem LfP gemeinsam werden wir diese Netzwerke sehr wirkungsvoll ausbauen können.“

Notwendige Rahmenbedingungen für die Digitalisierung etablieren

Das BZPD forscht zu verschiedenen Zukunftsfragen. Unter anderem dazu, welche digitalen Lösungen den Pflegealltag erleichtern und wo diese sinnvoll eingesetzt werden können. Mit der Kooperation wollen LfP und BZPD gemeinsam den digitalen und strukturellen Wandel von Pflege und Versorgung in Bayern mitgestalten und vorantreiben. „Ziel ist es, notwendige Rahmenbedingungen zu erforschen und zu etablieren, und die Pflege und die vernetzte Versorgung vor Ort weiter zu verbessern, vor allem auch in ländlich geprägten Regionen“, so Achim Uhl.

Als gemeinsame Aktivitäten und Maßnahmen im Rahmen der Kooperation sind unter anderem fachpolitische und fachwissenschaftliche Diskurse oder die Gestaltung der intra- und interprofessionellen Aufgabenteilung der beteiligten Professionen und Akteure, einschließlich der Formen und Akteure bürgerschaftlichen Engagements und ihrer Rolle, in Pflegeversorgung und Gesundheit angedacht.

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