Krankenhausfonds

48 Millionen Euro für Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz

Für Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz stehen aus dem Bund-Länder-Strukturfonds nach Angaben der Landesregierung 48 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld soll vor allem für die Konzentration von Standorten und eine effizientere Versorgungsstruktur verwendet werden.

Foto: creativ collection

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) teilte am Montag mit, es sei gelungen, bis Ende Juli beim Bundesversicherungsamt Anträge für den Fonds im Umfang des gesamten Finanzvolumens zu stellen, das Rheinland-Pfalz zustehe. Der Fonds wird zur Hälfte aus der gesetzlichen Krankenversicherung, zur Hälfte aus Landesmitteln finanziert.

Rheinland-Pfalz werde das erste Land sein, das mit dem Strukturfonds einem Standort - nämlich Zweibrücken - helfen konnte, den Strukturwandel zu vollziehen, sagte die Ministerin. Dabei geht es um fast 14 Millionen Euro Personalkosten infolge der Schließung des Evangelischen Krankenhauses Zweibrücken sowie um 12,3 Millionen Euro für die Erweiterung des Zweibrücker Nardini-Klinikums. Rund 22 Millionen Euro sind für die Loreley-Kliniken St. Goar-Oberwesel vorgesehen, wo der Standort St. Goar schließt.

Der Fonds besteht seit vergangenem Jahr. In diesem Jahr sind dafür in Rheinland-Pfalz je sieben Millionen Euro von Bund und Land vorgesehen. Außerdem erhalten die Krankenhäuser vom Land 66 Millionen Euro für Einzelmaßnahmen und rund 51 Millionen Euro Pauschalförderung.

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