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Grundlagenpapier in PlanungBerlin-Brandenburg strebt gemeinsame Krankenhausplanung an

Die Bundesländer Berlin und Brandenburg wollen bei der Gesundheitsversorgung enger zusammenarbeiten. Das erklärte Ziel der engeren Verzahnung: Der Erhalt aller 54 Krankenhausstandorte.

Zusammenarbeit
Alphaspirit/stock.adobe.com
Symbolfoto

Berlin und Brandenburg haben erklärt, man plane bei der Gesundheitsversorgung noch stärker an einem Strang ziehen zu wollen. Dies betrifft auch die gemeinsame Krankenhausplanung. Beide Länder werden dafür ein Grundlagenpapier erarbeiten, wie Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Dienstag nach einer gemeinsamen Kabinettssitzung in Berlin mitteilten. 

Stärken beider Länder verbinden

Das Ziel dabei sei, die Gesundheitsversorgung der rund 6,3 Millionen Menschen in der Hauptstadtregion zu sichern, sagte Wegner.  Aus diesem Grund habe man eine gemeinsame Gesundheitsplanung für beide Länder verabredet.  Woidke ergänzte, es müsse darum gehen, die Stärken beider Länder auch in diesem Bereich zu verbinden. Brandenburg brauche eine stabile Grundversorgung. Der Anspruch sei, alle 54 Krankenhausstandorte zu erhalten, wenn auch unter Umständen mit veränderter Struktur. 

Wir müssen ausbilden, ausbilden, ausbilden, auch in den Pflegeberufen.

Als ein Beispiel, bei dem beide Länder an einem Strang ziehen, nannte Woidke die in Cottbus geplante Medizinische Universität. Sie entstehe nicht gegen Berlin, sondern mit Berlin und mit Unterstützung der Charité. Wegner wies darauf hin, dass andererseits bereits heute viele Patienten, die in der Charité behandelt werden, aus Brandenburg stammten. 

Woidke betonte, die Gesundheitsversorgung sei essenziell, nicht nur unter medizinischen Gesichtspunkten, sondern für die gesamte Entwicklung der Region. Ein Problem in beiden Ländern sei allerdings der Fachkräftemangel. „Wir müssen ausbilden, ausbilden, ausbilden, auch in den Pflegeberufen“, forderte der Ministerpräsident. In der Ecke stehen und jammern helfe nicht. 

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