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InvestitionBerlin plant Aufbau eines überregionalen Fraunhofer-Instituts

Berlin stellt neben 61 Millionen Euro für zwei Fraunhofer-Institute in der Hauptstadt auch voraussichtlich 31 Millionen Euro für den Aufbau eines überregionalen Fraunhofer-Instituts zur Verfügung.

Finanzspritze
Babimu/stock.adobe.com

Symbolfoto

Berlin stellt 61 Millionen Euro für zwei neue Fraunhofer-Institute in der Hauptstadt zur Verfügung. Das hat der Senat am 2. Februar 2021 beschlossen, wie der Regierende Bürgermeister und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller (SPD), nach dessen Sitzung mitteilte. Das Geld kommt aus dem Innovationsförderfonds des Landes. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hatte im November 2020 für die beiden Projekte 70 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Voraussetzung ist eine entsprechende Kofinanzierung des Landes.

Die Einrichtung eines Fraunhofer-Zentrums für öffentliche Sicherheit will der Senat mit 31 Millionen Euro unterstützen. Es soll als bundesweites Netzwerk für öffentliche Sicherheit die Expertise mehrerer Fraunhofer-Institute bündeln und eine Schnittstelle zu verschiedenen Behörden mit Sicherheitsaufgaben sein.

Noch einmal 30 Millionen Euro sind für den Aufbau eines überregionalen Fraunhofer-Instituts für Translationale Medizin und Pharmakologie bestimmt. Für den Berliner Institutsteil, der auf dem Charité Campus Benjamin Franklin entstehen soll, ist ein Allergologie-Schwerpunkt geplant. 

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