
„Wir haben uns entschieden, den 47 Krankenhäusern im Land kurzfristig und unbürokratisch zu helfen und die insgesamt 43 Millionen Euro bereits in diesem Monat zur Verfügung zu stellen“, sagt Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne. „Wir wollen die Liquidität sicherstellen, damit sich die Häuser auf eine anstehende Corona-Welle gut vorbereiten können.“
Mit dieser Entscheidung folgt Sachsen-Anhalt einer Bitte der Krankenhausgesellschaft des Landes und ist nach Nordrhein-Westfalen nun das zweite Bundesland, das seine Kliniken im Kampf gegen das Coronavirus in Form einer Gesamtauszahlung der Fördermittel unterstützt.
Planbare Eingriffe und Operationen werden derzeit abgesagt, Betten auf Intensivstationen zur Verfügung gestellt und der Personaleinsatz der Kliniken wird neu kalkuliert. Die Krankenhäuser des Landes sind in diesem Zusammenhang mit finanziellen Mehraufwendungen konfrontiert, die womöglich nicht allein durch das Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetz abgefedert werden können.







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