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Jahresbericht 2021Umsatzerlöse bei Alexianern auf 1,7 Milliarden Euro gesteigert

Im Geschäftsjahr 2021 erwirtschaftete die Alexianer Gruppe einen Umsatzerlös von 1,7 Milliarden Euro und damit 27,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Wachstum sei hierbei hauptsächlich der Integration der Katharina-Kasper-Gruppe zuzuschreiben.

Wachstum
Monster Ztudio/stock.adobe.com

Symbolfoto

Die Alexianer Gruppepräsentiert ihre Ergebnisse im Jahresbericht 2021. Demnach spielte der Gesundheits- und Sozialwirtschafts-Konzern aus Münster einen Umsatzerlös von 1,7 Milliarden Euro, was einer Steigerung von über einem Viertel gleichkommt.

Ausschlaggebend hierfür sei in erster Linie die Integration der Katharina-Kasper-Gruppe, Dernbachgewesen, die zum 1. Oktober 2020 erfolgte und sich im Geschäftsjahr 2021 erstmals voll in den Geschäftszahlen niederschlug. Trotz der Corona-Einschränkungen kann die Alexianer Gruppe mit 33 Millionen Euro ein positives Ergebnis vorweisen. Zwar fiel das Ergebnis niedriger aus als im Vorjahr, die Gesamterlöse übertrafen jedoch die Erwartungen.

Übernahmen in stürmischen Zeiten

Zu schaffen machte der Alexianer Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr die andauernde Corona-Pandemie, die zu starken Schwankungen bei der Zahl von Patientinnen und Patienten insbesondere in den somatischen Krankenhäusern führte. Zwar konnten jene teilweise durch Ausgleichszahlungen kompensiert werden, die geringeren Patientenzahlen stellen jedoch nach wie vor ein erhöhtes Risiko dar. Auch der Fachkräftemangel macht den Alexianern zu schaffen; er schlägt sich insbesondere im Bereich der Pflege nieder sowie in den ständig steigenden Strukturanforderungen. Die Alexianer setzen deshalb die eigenen Bildungseinrichtungen sowie Institute für Fort- und Weiterbildung, in denen Fachkräfte aus eigener Hand qualifiziert werden.

Dennoch gab es weitere Übernahmen im Jahr 2021. So wurden die mehrheitlichen Geschäftsanteile am Bethlehem Gesundheitszentrum Stolberg sowie am Johannisstift Münster erworben. Zur Alexianer Gruppe gehören 29 Krankenhäuser (Somatik und Psychiatrie), medizinische Versorgungszentren sowie Einrichtungen der Alten-, Eingliederungs- und Jugendhilfe. Insgesamt gibt es 16 092 Betten und Plätze, die sich auf die Geschäftsfelder Somatik und Rehabilitation (4219), Psychiatrie (2379), Altenhilfe (3273) sowie Eingliederungs- und Kinder-/Jugendhilfe (6221) verteilen.

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte insgesamt in 2021 gesteigert werden. Waren es im Jahr 2020 26 272 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so arbeiteten zum Stichtag 31. Dezember 2021 insgesamt 27 684 Frauen und Männer bei den Alexianern, davon 18 011 Frauen und 9673 Männer. Unter dem Dach der Alexianer Gruppe gibt es 75 Gesellschaften, die bundesweit in insgesamt dreizehn Regionen in sechs Bundesländern aktiv sind.

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