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1. Quartal 2022Stabiler Auftakt ins Geschäftsjahr bei Asklepios

Im ersten Quartal 2022 konnte Asklepios einen Konzernumsatz von 1 276,3 Millionen Euro erzielen – und damit in etwa so viel wie im Vorjahreszeitraum.  Dank steigender Patientenzahlen und einer zentralen Einkaufsstrategie sieht sich der Konzern gut aufgestellt.

Rechnung
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Symbolfoto

Trotz anhaltender Corona-Krise und dem Krieg in der Ukraine, ist der Asklepios Konzern robust ins das Geschäftsjahr 2022 eingestiegen. In den ersten drei Monaten verzeichnete Asklepios einen Umsatzerlös von 1 276,3 Millionen Euro (2021: 1 221,0 Millionen Euro). Auch stieg die Anzahl der ambulant und stationär behandelten Patient*innen um 15,6 Prozent auf 836 025.

Operatives Ergebnis gesteigert

Obwohl die Aufwendungen für Personal und Material stiegen, zog das operative Ergebnis EBIT auf 100,3 Millionen Euro (2021: 89,9 Millionen) an. Die EBITDA-Marge betrug 7,9 Prozent (2021: 7,4 Prozent). Asklepios erzielte ein Konzernzwischenergebnis in Höhe von 6,4 Millionen Euro (2021: 0,0 Millionen Euro).

Patient*innenwachstum als Treiber

Entscheidender Faktor für die positive Entwicklung im ersten Quartal war das Patient*innenwachstum. Die Anzahl der stationär behandelten Patient*innen erhöhte sich um 5,5 Prozent auf 178 463, wobei der ambulante Bereich ein deutliches Wachstum von 18,7 Prozent auf 657 562 versorgte Patient*innen verzeichnete.

Asklepios beschäftigte im 1. Quartal 2022 durchschnittlich 49 814 Vollzeitkräfte. Die Personalaufwandsquote lag mit 68,0 Prozent leicht unter Vorjahresniveau, wobei der absolute Personalaufwand 867,7 Millionen Euro betrug. Die Materialaufwandsquote erhöhte sich im ersten Quartal 2021 auf 25,2 Prozent, was auf den gestiegenen Aufwand für Maßnahmen im Rahmen der Covid-19-Pandemie zurückzuführen ist.

Robuste Finanzlage

Im 1. Quartal 2022 weist die Asklepios Gruppe eine stabile Finanzlage auf: Die liquiden Mittel betrugen zum 31. März 2022 661,8 Millionen Euro. Der Nettoverschuldungsgrad betrug, bereinigt um IFRS 16, das 3,0-fache des EBITDA der letzten 12 Monate (31. Dezember 2021: 3,1x). Trotz des herausfordernden Umfeldes tätigte Asklepios hohe Investitionen in die rund 170 Gesundheitseinrichtungen. Die Investitionen inklusive Fördermittel betrugen 51 Millionen Euro, wobei der Anteil der Eigenmittel im 1. Quartal 2022 mit 36,1 Millionen Euro bei 70,8 Prozent lag (2021: 77,4 Prozent).

Aussicht 2022

Die Asklepios Kliniken blicken zuversichtlich in das laufende Geschäftsjahr 2022. Neben Unsicherheitsfaktoren wie steigenden Energie- und Materialkosten sowie Lieferengpässen durch den Ukraine-Krieg wird ein anspruchsvolles, regulatorisches Umfeld den Gesundheitsmarkt auch weiterhin beeinflussen. Dennoch geht Asklepios von einem organischen Umsatzwachstum sowie einer nachhaltigen Steigerung des EBITDA und des EAT aus.

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