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FrankfurtFresenius-Chef will Kliniken profitaler machen

Der Medizinkonzern Fresenius will seine Krankenhäuser hierzulande noch stärker auf Effizienz trimmen. Das soll Kosten sparen und den Konzern nach Ansicht von Chef Stephan Sturm trotz jüngster Schwächen auf Kurs halten.

Stephan Sturm, Fresenius
Foto: Fresenius

Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius

Zugleich trat Sturm am Montagabend Sorgen entgegen, er habe sich mit der milliardenschweren Übernahme des US-Konzerns Akorn verhoben, der Nachahmermedikamente wie intravenös zu verabreichende Arzneien herstellt.

Zwar gebe es Preisdruck im Generikamarkt in den Vereinigten Staaten, sagte Sturm. Anders als von Experten befürchtet habe dies die Flüssigmedizin-Sparte Kabi bislang aber nicht erreicht. Auch müsse Fresenius wegen der Übernahme des Generikaherstellers Akorn keine Werte in der Bilanz abschreiben oder frisches Kapital aufnehmen. Wegen Sorgen um den Akorn-Zukauf und den Preisdruck in den USA war die Fresenius-Aktie zuletzt eingebrochen. Der US-Generikahersteller soll künftig zu Kabi gehören, die Übernahme soll bis Jahresende unter Dach und Fach sein.

In seinen Kliniken will Deutschlands größter Privatklinikanbieter durch bessere Effizienz die Profitabilität weiter erhöhen. Patienten blieben im Schnitt sechs Tage zur Behandlung in den 110 deutschen Fresenius-Kliniken, bei der spanischen Konzerntochter Quironsalud seien es nur vier Tage. "Wir können uns dort effizientere Prozesse abschauen, sagte Sturm. Krankenhäuser könnten straffer arbeiten, ohne das Patientenwohl zu gefährden.

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