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Geld für QuirónsaludFresenius platziert Anleihe zur Finanzierung des Klinikkaufs in Spanien

Der Medizinkonzern Fresenius begibt zur Finanzierung der Übernahme des spanischen Krankenhausbetreibers Quirónsalud eine Anleihe. Der Bond über 500 Millionen Euro sei eigenkapitalneutral, teilte Fresenius mit.

Montage: MEV, Nikolai Sorokin (Fotolia), Fresenius, quirónsalud, kma

Um eine Verwässerung des Aktienkapitals auszuschließen und eine eventuell hohe Rückzahlung abzusichern, erwirbt Fresenius zeitgleich zur Platzierung der Anleihe Call-Optionen auf eigene Aktien. Bei Wandlung der Anleihe müssten daher keine neuen Fresenius-Aktien ausgegeben werden, hieß es. Die bis 2024 laufende Anleihe wird noch im Laufe des Tages platziert. Sie ist unverzinslich und wird in 100.000 Euro gestückelt. Der Emissionspreis soll zwischen 100,00 und 104,75 Prozent des Nominalwerts betragen. Der anfängliche Wandlungspreis wird 45 Prozent über dem Referenzkurs der Fresenius-Aktie liegen. Dieser wiederum ergibt sich aus dem Durchschnittskurs der Fresenius-Aktie auf Xetra während einer Periode von zehn aufeinanderfolgenden Handelstagen. Start hierfür ist der morgige Freitag.

 

Größte Übernahme der Firmengeschichte

Fresenius hatte im September 2016 den Kauf des Krankenhausbetreibers Quirónsalud angekündigt. Die Übernahme für 5,76 Milliarden Euro ist bislang die größte in der Firmengeschichte. Quirónsalud betreibt 43 Kliniken und beschäftigt 35 000 Mitarbeiter. Fresenius erhofft sich in Spanien große Wachstumschancen.

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