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Volle Kraft vorausNeckar-Odenwald-Kliniken trotz Corona finanziell weiter auf Kurs

In den Neckar-Odenwald-Kliniken sind bisher rund 300 Patienten mit Covid-19 oder entsprechendem Verdacht stationär in den Krankenhäusern in Mosbach und Buchen behandelt worden. Aber auch in finanzieller Hinsicht trotzen die Kliniken Corona.

Zwei Fußgängerampeln hintereinander, die beide auf grüne Ampelmännchen geschalten sind.
Cooperr/stock.adobe.com
Symbolfoto

Zwar schließt der Monat April 2020 ebenfalls mit roten Zahlen ab. Entscheidend ist aber, dass es mit einem Verlust von rund 723 000 Euro erneut gelungen ist, die interne Zielmarke fast zu erreichen. Das ist umso beachtlicher, wenn man die erheblichen pandemiebedingten Einschränkungen im regulären Krankenhausbetrieb mit berücksichtigt. Geschäftsführer Frank Hehn und der kaufmännische Leiter Harald Löffler erläuterten die neuesten Zahlen dem Aufsichtsrat, der am Freitag unter der Leitung seines stellvertretenden Vorsitzenden Rainer Houck in Mosbach zusammenkam.

Für Landrat Achim Brötel, der die Zahlen schon vor der Sitzung an alle Aufsichtsräte verteilt hatte, ist das ein klarer Beweis dafür, dass die Richtung bei den Neckar-Odenwald-Kliniken auch weiterhin stimme. Das gelte erst recht, wenn man das Ergebnis näher analysiere. Im April-Ergebnis schlage sich nämlich auch die momentane Schließung der Mensa und zugleich ein letztes Mal das Wohn- und Pflegezentrum Hüffenhardt nieder.

Jetzt müsse es darum gehen, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzuführen, um den Verbleib in kommunaler Trägerschaft zu sichern. Dazu gehöre auch die vom Grundsatz her bereits beschlossene Zusammenführung der chirurgischen Disziplinen, deren Umsetzung durch Corona leider etwas ins Stocken geraten sei, die aber noch vor dem Sommer im Kreistag behandelt werden soll.

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