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KonzernergebnisRhön-Umsatzerlöse trotz Covid-19 Einschränkungen gestiegen

Die Rhön-Klinium AG verzeichnete im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022 Umsatzerlöse in Höhe von 347,3 Millionen Euro, das sind knapp 11 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Banknoten
Grecaud Paul/stock.adobe.com

Symbolfoto

Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2022 der Rhön-Klinikum AG war analog zum Vorjahr durch die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geprägt. Die Omikron-Welle führte dabei zu einer exponentiellen Steigerung der Infektionen und parallel zu den saisonalen Erkrankungen zu teilweise deutlichen Personalausfällen in unseren Kliniken. Da viele Mitarbeitende erkrankt waren und sich in Isolation oder Quarantäne befanden, mussten das Versorgungsangebot eingeschränkt und planbare Operationen verschoben werden. Die Leistungserbringung im stationären Bereich lag dabei über dem Vorjahreszeitraum, erwartungsgemäß jedoch hinter dem Vorkrisenniveau. Die pandemiebedingten Erlöseinbußen wurden dabei teilweise durch Ausgleichszahlungen im Rahmen der Covid-19-Gesetzgebung kompensiert.

Die Klinikgruppe verzeichnete im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022 Umsatzerlöse in Höhe von 347,3 Millionen Euro nach 335,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) beträgt 19,8 Millionen Euro. Das Konzernergebnis beläuft sich auf 1,3 Millionen Euro. Die Patientenzahlen sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,2 Prozent auf 214 321 angestiegen.

Anfang dieses Jahres wurde mit der Hessischen Landesregierung eine Absichtserklärung über die Weiterentwicklung der Regelungen der Umsetzungsvereinbarung 2017 (Trennungsrechnung) unterzeichnet. Dabei wurden der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (UKGM) durch das Land Hessen zusätzliche Investitionsfördermittel in Aussicht gestellt, im Gegenzug signalisierten die übrigen Parteien ihre Bereitschaft, Einschränkungen der unternehmerischen Freiheiten in Kauf zu nehmen. Nach Bewertung der aktuell laufenden Verhandlungen dazu ist der der Vorstand zu der Auffassung gelangt, dass es angesichts des bisherigen Verhandlungsverlaufs fraglich ist, ob die in der Absichtserklärung (LOI) vom 14. Januar 2022 in Aussicht gestellte Nachfolgeregelung wie geplant noch im zweiten Quartal 2022 erfolgreich abgeschlossen werden kann.

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