
Cherry Digital Health und das Unternehmen Docdok.health haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die KI-Plattform Epaclara in Cherrys TI-Messenger.Pro zu integrieren.
TIM.Pro basiert auf dem von der Gematik zugelassenen TI-Messenger und dient als DSGVO-konforme, sektorenübergreifende Kommunikationsplattform im Gesundheitswesen. Durch den neuen KI-Layer sollen Informationsflüsse verbessert, administrative Prozesse verschlankt und neue digitale Versorgungsprozesse ermöglicht werden.
Informationen werden nicht mehr nur übertragen, sondern automatisch strukturiert, klinisch aufbereitet und in konkreten Nutzen überführt.
„Informationen werden nicht mehr nur übertragen, sondern automatisch strukturiert, klinisch aufbereitet und in konkreten Nutzen überführt“, beschreibt Mario Kowalczyk, Business Development Manager eHealth bei CherryDigital Health.
Gemeinsam mit dem SpiFa entwickelt
Hinter der KI-Plattform Epaclara steht Docdok.health, einem Digital Health-Unternehmen aus Basel. Die Plattform wurde gemeinsam mit dem Spitzenverband Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands (SpiFa) entwickelt und setzt darauf, fragmentierte und unstrukturierte Gesundheitsdaten in strukturierte, nutzbare Informationen umzuwandeln. Zielgruppen sind Kliniken, Arztpraxen und MVZ, die administrative Aufwände reduzieren und medizinische Entscheidungen besser vorbereiten wollen.
„Die Integration von Epaclara in TIM.Pro bringt unsere KI-Funktionen direkt in die täglichen Arbeitsabläufe von Ärztinnen und Ärzten“, sagt Dr. Yves Nordmann, Mitgründer und Chief Medical Officer von Docdok.health. So soll eine nahtlos integrierte Prozessoptimierung entlang der gesamten Patient Journey entstehen: „von der Kommunikation über die Vor- und Nachbereitung von Konsultationen bis hin zur intelligenten Nutzung medizinischer Daten“, heißt es.
Schrittweiser Rollout geplant
Die Partner wollen die Integration schrittweise ausrollen. Weitere Anwendungsfälle rund um KI-gestützte Workflow-Automatisierung, digitale Patientenkommunikation und die intelligente Nutzung strukturierter Gesundheitsdaten sollen folgen. Wann genau die ersten Funktionen für Anwenderinnen und Anwender verfügbar sein werden, ist bislang nicht bekannt.






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