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DigitalisierungKIS der Telekom bereit für E-Medikationsplan

Das Telekom Krankenhausinformationssystem (KIS) „iMedOne“ kann nach Einschätzung der Gematik an die Telematikinfrastruktur angebunden werden. Damit ist der Weg für den elektronischen Medikationsplan frei.

Ärztin am Computer
Nikcoa/stock.adobe.com

Symbolfoto

Die Gematik hat das KIS der Telekom und seine Funktionalitäten für den E-Medikationsplan geprüft. Die Gesellschaft bestätigte „iMedOne“ als einem der ersten Krankenhausinformationssysteme in Deutschland die Konformität seiner Schnittstelle zum Konnektorsimulator. Dies sei ein „weiterer Schritt auf dem Weg zur elektronischen Patientenakte“, sagt der zuständige Telekom Produktverantwortliche Dirk Hoffmann.

Der elektronische Medikationsplan umfasse alle relevanten Daten für die Behandlung eines Patienten und speichere diese direkt auf der Gesundheitskarte. Ärzte, Apotheker, Pflegepersonal oder Vertreter anderer Heilberufe sollen sie auf diese Weise jederzeit aktuell und vollständig digital zur Hand haben. Dadurch solle die Sicherheit der Arzneimitteltherapie erhöht werden, hebt Hoffmann hervor.

Für den sicheren digitalen Datenaustausch sind Krankenhäuser, Praxen oder Apotheken an eine zentrale Telematikinfrastruktur angebunden, die sämtliche Akteure des deutschen Gesundheitswesens vernetzt. Die Konnektoren koordinieren und verschlüsseln die Kommunikation und sorgen für die sichere Übertragung der sensiblen Patienteninformationen.

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