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ETIM-KongressSmart Hospital im interdisziplinären Gespräch

Die Universitätsmedizin Essen und die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen veranstalten den vierten ETIM-Kongress. Interdisziplinär wird über Künstliche Intelligenz, Microlearning, Big Data und Robotik im Krankenhaus debattiert.

ETIM-Kongress
Universitätsklinikum Essen

Emerging Technologies in Medicine-Kongress, Essen

Welche Aufgabe übernehmen Künstliche Intelligenz (KI), Microlearning, Big Data und Robotik im interdisziplinär agierenden Krankenhaus von heute und morgen? Darüber diskutieren Ärzte, Informatiker, Ingenieure, Wissenschaftler und andere Experten beim vierten ETIM (Emerging Technologies in Medicine-)Kongress, zu welchem die Universitätsmedizin Essen (UME) und die Medizinische Fakultät der Universität Duisburg-Essen am 28. und 29. Februar 2020 unter dem Titel „Artifical Intelligence and Microlearning“ einladen.

Schon heute datengetragene Krankenhäuser

Die Fortschritte im Gesundheitswesen und in der medizinischen Forschung werden schon jetzt stark von Informationstechnologien beeinflusst. Dazu gehören Technologien wie die individuelle Genomsequenzierung oder multiparametrische Bildgebung, ein Verfahren zur Tumorerkennung. „Sie generieren exponentiell wachsende Datensätze, während moderne Data-Mining-Techniken große Mengen wertvoller Daten aus vorhandenen ungeordneten medizinischen Daten-Archiven wiederum herausziehen können“, erklärt Prof. Dr. Michael Forsting. Er ergänzt: „Hierdurch bekommen wir hochspezifische klinische Entscheidungsmöglichkeiten und eine Medizin, die immer individueller auf den Patienten zugeschnitten werden kann.“

Das Smart Hospital fokussiert den Menschen

Künstliche Intelligenz und die Verknüpfung von Daten aus allen Bereichen des Gesundheitswesens sind elementarer Bestandteil innerhalb des Essener Smart-Hospital-Konzeptes. Damit rückt die Medizin nicht vom Menschen ab, ganz im Gegenteil: Der Mensch rückt in den unmittelbaren Fokus des Smart Hospitals. „Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein. Sie muss zum Ziel haben, dem Wohl des Patienten zu dienen und dessen Heilung zu fördern und gleichermaßen die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterschaft zu verbessern“, betont Prof. Dr. A. Jochen Werner. „So steht für die Universitätsmedizin Essen auf dem Weg zum Smart Hospital der Mensch ganz klar im Mittelpunkt. Um ihn geht es, wenn neue Möglichkeiten für medizinische Forschung, Diagnose, Prävention und Therapie dank künstlicher Intelligenz und Big Data entstehen.“

Nach dem erfolgreichen dritten Kongress in 2019 sollen auch in 2020 die relevanten Interessenvertreter in der Universitätsmedizin Essen an einen Tisch gebracht werden, um die Anforderungen an Künstliche Intelligenz und Smart Hospital im Gesundheitswesen zu definieren und zu diskutieren. Sie besprechen in hochrangiger Runde Lösungen, skizzieren ein gemeinsames Verständnis der Chancen, aber auch der Herausforderungen der technischen Entwicklungen. Dieser interdisziplinäre Austausch zwischen Klinikern, Informatikern, Ingenieuren, Forschern, Gesundheitsdienstleistern, Gesetzgebern und vielen anderen Disziplinen ist umso dringlicher, da eine weitere Beschleunigung der medizinischen Innovationen durch Künstliche Intelligenz absehbar ist.

Weitere Infos gibt es auf der ETIM-Kongresswebseite.

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