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WettbewerbÜber 40 Health-Start-Ups bei der Medica 2021

Über 40 Start-Ups beteiligen sich an der Medica 2021. Für die Teilnahme an der 10. Medica Start-Up Competition und beim 13. Healthcare Innovation World Cup gab es sogar hunderte Bewerbungen.

Start-up
ink drop/stock.adobe.com

Symbolfoto

Der Countdown läuft für den Restart im Präsenzformat der Medica auf dem Düsseldorfer Messegelände (Laufzeit: 15. – 18. November 2021). Unter den mehr als 2900 Ausstellern aus insgesamt 70 Nationen sind auch über 40 Health Start-Ups, für die sich die Medica mit speziellen Programmpunkten und einem großen Gemeinschaftsstand zum länderübergreifend zentralen Treffpunkt der Healthcare-Gründerszene entwickelt hat.

Apps, Robotik und 3D-gedruckte Produkte bei der Start-Up Competetion

Die 10. Medica Start-up Competition zählte mehr als 250 Bewerbungen. Health Start-Ups reichten ihre Lösungen u. a. für die Bereiche Künstliche Intelligenz (KI), Gesundheits-Apps oder auch Robotik ein. Zwölf Jungunternehmen wurden von der Jury ins Finale gewählt.

So hat sich das Start-Up Sympatient der digitalen Therapie von Angststörungen verschrieben mittels einer Psychotherapie-App. Ihre Invirto-Therapie ist nach eigenen Angaben die weltweit erste digitale Angsttherapie für Patientinnen und Patienten mit Agoraphobie, Panikstörung oder sozialer Phobie. Dafür werden mobile Virtual-Reality-Technologie sowie app-basierte Therapiekurse eingesetzt (inkl. Kontakt zu Psychotherapeuten und Ärzten). Invirto wurde bereits vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) zugelassen und kann somit von der Ärztin oder dem Arzt als Leistung der gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland verordnet werden.

Die bionische Esper Hand gehört in den Bereich Robotik. Die künstliche Hand erkennt Situationen, hilft bei der Wahl des richtigen Griffs und verfügt über eine präzise Muskelaktivitätserkennung. Das Team von Esper Bionics aus der Ukraine wird dies im Rahmen ihrer Finalpräsentation erläutern.

Auf orthopädische Lösungen mit 3D-gedruckten Produkten setzen die Schweizer von Macu4. Eine ihrer ersten Anwendungen ist eine passive funktionelle Unterarmprothese für Kinder und Erwachsene mit dem Schwerpunkt auf Sport- und Freizeitaktivitäten – zum Beispiel zum Werfen eines Tennisballs.

Der Final-Pitch und die Preisverleihung der 10. Medica Start-up Competition steigen am 16. November.

Smarte Stethoskope und intelligente Handschuhe beim Healthcare Innovation Cup

Beim 13. Healthcare Innovation World Cup geht es schwerpunktmäßig um innovative Geräte und smarte Applikationen zur digitalen Vernetzung und Prozessintegration im Sinne des Internet of Medical Things. Mehr als dreihundert Start-ups haben sich für diesen Wettbewerb beworben.

Zu den zwölf ausgewählten Finalisten gehört die indische Ai Health Highway India Private Limited mit AiSteth, einem smarten Stethoskop zur Untersuchung, Erkennung und Vorhersage von Herz- und Lungenerkrankungen mittels Künstlicher Intelligenz.

Cynteract aus Deutschland ist ebenfalls im Finale mit dabei. Ihr intelligenter Handschuh mit Sensoren soll Patientinnen und Patienten zuhause unterstützen. Denn in Kombination mit abgestimmter Software kann der Handschuh für die Rehabilitation von Finger-, Hand- und Armverletzungen nicht nur in Rehabilitationszentren, sondern auch in den eigenen vier Wänden eingesetzt werden. Eine softwaregestützte Zusammenfassung der Trainingsdaten liefert dabei Anhaltspunkte für die weitere Therapiefindung.

Die Finalpräsentationen und Preisverleihung des 13. Healthcare Innovation World Cup finden am 15. November statt.

Informationen zum Medica Connected Healthcare Forum und den Start-up-Wettbewerben mit Abstracts zu allen Finalisten sind abrufbar unter: www.medica.de/mchf1.

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