
Der wegen des Hygieneskandals am Mannheimer Universitätsklinikum bereits zu einer Bewährungsstrafe verurteilte Ex-Geschäftsführer sieht sich nun mit einer Schadenersatzklage konfrontiert. Sein früherer Arbeitgeber fordert 15 Millionen Euro von dem ehemaligen Klinikchef.
Einen Bericht des „Mannheimer Morgen“ über die Zivilklage bestätigte das Landgericht Mannheim am 12. Januar 2023. Nach früheren Angaben des Klinikums hatten Berichte über Operationen mit verunreinigtem Besteck die Uniklinik Ruf, Patienten und Millionen-Einnahmen gekostet.
Der ehemalige Geschäftsführer war 2021 wegen Verstößen gegen das Medizinproduktegesetz zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe plus Geldauflage verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof bestätigte das Urteil. Der Beginn des zivilrechtlichen Verfahrens ist noch nicht terminiert, da Schriftsatzfristen bis in den April laufen.





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