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HHO-KooperationGelebte Diversität am Ameos Klinikum Osnabrück

Das Ameos Klinikum Osnabrück und die HHO zeigen, wie die Integration psychisch Erkrankter in die Arbeitswelt gelingen kann. Ihnen stehen nun mehr Plätze und einigen zudem die Teilnahme an einer Bildungsmaßnahme zur Verfügung.

Kreuzknoten
Peterschreiber.media/stock.adobe.com

Symbolfoto

Menschen mit psychischen Erkrankungen haben es auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt schwer, da sie mit den hohen Leistungsanforderungen nicht umgehen können. Sie sind daher überdurchschnittlich oft von Arbeitslosigkeit betroffen.

Um dem entgegenzuwirken, haben das Ameos Klinikum Osnabrück und die HHO bereits 2005 Arbeitsplätze für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung geschaffen. Die erfolgreiche Partnerschaft wurde nun mit einem Kooperationsvertrag frisch besiegelt. Das Angebot für beschäftigte Mitarbeitende im Arbeitsbereich der HHO, den Osnabrücker Werkstätten wurde auf 22 Plätze erweitert. Acht Teilnehmende haben darüber hinaus die Möglichkeit, im dortigen Berufsbildungsbereich für Menschen mit Beeinträchtigungen im Rahmen einer zweijährigen Bildungsmaßnahme qualifiziert zu werden.

„Unsere Gärtnerei ist der ideale Ort dafür, denn wir bieten hier in einem geschützten Rahmen unglaublich vielfältige Aufgaben in einem Team“ berichtet Martin Leigers, Leiter der Gärtnerei und des Servicecenters am Ameos Klinikum Osnabrück. Ein Team aus elf Mitarbeitenden des Klinikums Osnabrück und drei Kolleginnen und Kollegen der HHO arbeitet hier in den verschiedenen Bereichen zusammen. Dazu gehören neben der Arbeit in der Grün- und Grauflächenpflege Aufgaben in der Pflanzenzucht, im Bereich des Service-Centers mit Logistik und Hol- und Bringediensten sowie der Entsorgung. Begleitet werden sie aus einem Team, das aus  Ergotherapeuten und Gärtnern aus verschiedenen Bereichen besteht und den Fokus auf die individuellen Fähigkeiten des einzelnen Menschen legt.

„Unsere Partnerschaft besteht seit vielen Jahren und wird durch die Kooperation auf neue Füße gestellt. Das erweitert die Chancen für Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht die Möglichkeit haben, sich zu beweisen“ so Dr. Cornelia Kammann, Prokuristin der HHO.

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