
Die BBT-Gruppe setzt ihren langfristigen Umstrukturierungsprozess fort und etabliert zwei neue Regional-Holdings in Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, die Versorgung vor Ort flexibler und effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Werte des christlichen Trägers zu bewahren.
„Wir wollen die Versorgung der Menschen vor Ort bestmöglich gestalten – das gelingt am besten, wenn wir den Regionen mehr Eigenständigkeit ermöglichen“, erklärt Dr. Frank Zils, Sprecher der Geschäftsführung der BBT-Gruppe. Die neue Struktur soll schnellere Entscheidungen, eine bessere Anpassung an regionale Bedarfe und die Nutzung von Synergien ermöglichen.

Region Trier: Unter der neuen Regional-Holding BBT Region Trier sind drei Betriebsgesellschaften gebündelt:
- BBT Gesundheitsdienste Region Trier mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier und zwei Medizinischen Versorgungszentren,
- BBT Teilhabedienste Region Trier mit dem Schönfelderhof,
- BBT Seniorendienste Region Trier mit mehreren Seniorenzentren und Pflegeeinrichtungen.
Die Geschäftsführung übernehmen Johannes Kirsch (Personal und Kultur) und Christian Weiskopf (Unternehmenssteuerung und Finanzen), die zuvor bereits gemeinsam die Region geleitet haben. Sie verantworten rund 3700 Mitarbeitende.

Region Koblenz-Saffig: Die neue Regional-Holding BBT Region Koblenz-Saffig umfasst das Katholische Klinikum Koblenz-Montabaur mit den drei Krankenhausstandorten Brüderhaus Koblenz, Marienhof Koblenz sowie Brüderhaus Montabaur. Hinzu kommen der Bildungscampus am Katholischen Klinikum Koblenz und die neu gegründete Barmherzige Brüder Saffig für Teilhabe-, Senioren- und Gesundheitsdienste.
Die Leitung liegt bei Andrea Reinhardt (Personal und Kultur) und Jérôme Korn-Fourcade (Unternehmenssteuerung und Finanzen). Beide waren ebenfalls bereits für die Region verantwortlich und sind für über 3800 Mitarbeitende zuständig.
Die Veränderung ist Teil einer langfristigen Umstrukturierung: Nach der ersten Holding-Gründung in Paderborn-Marsberg im Jahr 2024 folgt nun die Ausweitung auf Rheinland-Pfalz. Für Baden-Württemberg ist die Umsetzung ebenfalls bereits in Vorbereitung. „Mit den Regionalgesellschaften stellen wir sicher, dass die Einrichtungen in den Regionen im Sinne unseres caritativen Auftrags weiterentwickelt und strategisch nachhaltig aufgestellt werden“, erklärt Zils.
Hintergrund
Die BBT-Gruppe zählt mit über 100 Einrichtungen, rund 17.000 Mitarbeitenden und 900 Auszubildenden zu den größten christlichen Trägern von Krankenhäusern und sozialen Diensten in Deutschland. Die Einrichtungen sind in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und im Saarland angesiedelt.





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