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RangauklinikIn Ansbach macht Diakoneo nun doch selbst weiter

Statt seine Rangauklinik wie alle anderen Krankenhäuser zu verkaufen, bleibt Diakoneo überraschend selbst der Träger. Der Konzern sieht nun „sehr gute Zukunftsperspektiven“ – und baut vor allem auf die Nachfrage nach einem Spezialangebot.

Rangauklinik
Diakoneo
Die Rangauklinik in Ansbach-Strüth bezieht im Januar 2026 einen Ersatzneubau.

Viel Spielraum schien es nicht zu geben, als Vorständin Ina Strickstrock im Februar verkündete, der Sozialkonzern Diakoneo werde sich von all seinen Krankenhäusern und MVZ trennen. Nun rudert das Unternehmen – teilweise – zurück: Die Rangauklinik in Ansbach-Strüth und das Gesundheitszentrum Mittelfranken in Ansbach bleiben in Trägerschaft von Diakoneo.

Wie der Konzern mitteilt, seien die Verkaufsgespräche für die Einrichtungen beendet worden und man werde sie in eigener Trägerschaft weiterbetreiben. Das habe der Aufsichtsrat entschieden.

Die Fortführung in eigener Trägerschaft ist die beste Option.

„Parallel zu den Verkaufsgesprächen haben wir in den vergangenen Monaten die Konzepte für den Weiterbetrieb in eigener Trägerschaft weiterentwickelt“, erklärt der kaufmännische Vorstand Michael Krach. Nach sorgfältiger Bewertung aller Optionen sei man der Überzeugung, dass die Fortführung in eigener Trägerschaft „sehr gute Zukunftsperspektiven bietet und die beste Option ist“.

Die Verantwortlichen wollen das medizinische Leistungsangebot der Rangauklinik strategisch erweitern. Die hohe Nachfrage nach Weaning biete in den Räumlichkeiten des Neubaus „hervorragende Optionen zum Wachstum und zur regionalen Stärkung der Positionierung der Fachklinik“, heißt es am Firmensitz in Neuendettelsau. Die frei werdenden Räumlichkeiten im Bestandsbau eröffneten Möglichkeiten, „die Nachfrage nach Rehabilitationsplätzen zu bedienen und auch überregional Zuweiser und Patienten zu gewinnen“.

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Der Ausbau des Leistungsumfangs werde mit der Fertigstellung des Ersatzneubaus der Klinik möglich, so Krach. Diese ist noch in diesem Jahr vorgesehen, der Bezug soll im Januar 2026 erfolgen. „Der Vorstand und der Aufsichtsrat stehen voll hinter dieser Planung“, betont Krach. Es sei vorgesehen, „dass die Rangauklinik bis 2028 wieder positive Zahlen schreiben wird.“

Über eine mögliche Übernahme der Klinik Hallerwiese-Cnopfsche Kinderklinik verhandelt Diakoneo, wie berichtet, mit dem Klinikum Nürnberg. Für die Klinik Schwabach wurde zwischenzeitlich ein Investor gefunden, der sie in eine Fachklinik umwandeln will.

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