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Hochtaunus-KlinikenEin zweites Offenbach

Das Klinikum Offenbach hat einen Nachfolger gefunden: Die Hochtaunus-Kliniken (619 Betten) versuchen ebenfalls, ihren Neubau aus dem laufenden Betrieb zu finanzieren. Wie düster die Lage inzwischen ist, zeigt sich besonders deutlich am kürzlich veröffentlichten Jahresabschluss 2014.

Abgesehen vom zeitlichen Versatz finden sich viele Parallelen zum Fall Offenbach: Auch die Hochtaunus-Kliniken haben in einen Klinikneubau mit Gesundheitspark investiert (Umzug an den neuen Standort in Bad Homburg: 2014). Die Sachanlagen stiegen in der Investitionsphase von 22 auf 253 Millionen Euro an, die finanziellen Verbindlichkeiten auf 202 Millionen Euro. Der Umsatz erhöhte sich dagegen nur von 69 auf 86 Millionen Euro. Ähnlich waren die Relationen in Offenbach: Die finanziellen Verbindlichkeiten erhöhten sich von 93 Millionen auf 221 Millionen Euro, die Sachanlagen von 153 Millionen auf 248 Millionen Euro – bei einer nur unwesentlichen Umsatzsteigerung.  

Eine Analyse von Gegenwart und Zukunft der Hochtaunus-Kliniken lesen Sie in der aktuellen kma (August-Ausgabe).

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