Pläne

Einhauslösung für DRK Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg

Sowohl wirtschaftliche als auch personelle Gründe veranlassen das DRK, eine Einhauslösung für die beiden Standorte Altenkirchen und Hachenburg ins Auge zu fassen. Der Fokus liegt dabei auf einem Neubau.

Standort Altenkirchen

privat

DRK Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg, Standort Altenkirchen.

Die DRK Trägergesellschaft Süd-West hat in zwei Mitarbeiterversammlungen angekündigt, dass man den Plan eines Neubaus an einem Standort wieder aufgreifen will. Wirtschaftliche und personelle Gründe machten es erforderlich, eine Zusammenführung der beiden Häuser unter einem Dach ins Auge zu fassen. Wo dieser Standort allerdings sein wird, ließ Geschäftsführer Bernd Decker offen. Mit dem Schritt wolle man einem Minus von knapp 1,8 Millionen Euro aus dem vergangenen Jahr entgegenwirken.

Das DRK hatte den Beschäftigten in Altenkirchen und Hachenburg zugesichert, auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten zu wollen. Man werbe um Unterstützung der Kommunalpolitik und der Landesregierung. Am Standort Kirchen plant der Träger eine Kooperation mit den großen Krankenhäusern in Siegen.

Neben dem finanziellen Aspekt, so Geschäftsführer Bernd Decker, spiele auch die schwierige personelle Situation in beiden Häusern eine wichtige Rolle. Es werde immer problematischer, geeignetes Personal, insbesondere im ärztlichen und im Pflegebereich, zu finden. Eine Krankenschwester des Klinikums, die, wie viele ihrer Kollegen, Hunderte Überstunden angehäuft hat und oftmals an der Grenze der Belastbarkeit arbeitet, berichtet im Gespräch mit unserer Zeitung, dass sie den Plänen des Trägers durchaus optimistisch gegenübersteht – in der Hoffnung, in einem starken Krankenhaus wieder einigermaßen geregelte Dienste zu haben. Das Institut BAB soll nun beauftragt werden, unter Berücksichtigung der Einzugsgebiete beider Krankenhäuser Standortvorschläge zu machen, so das DRK.

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