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TarifstreitNächste Runde Warnstreik – Unikliniken erhöhen Druck

In 22 Unikliniken und mehr als 60 Hochschulstädten legen Beschäftigte die Arbeit nieder. In den Tarifverhandlungen mit den Ländern bewegt sich weiter nichts – und die Gewerkschaften machen klar: Das war nicht der letzte Ausstand.

Warnstreik
karepa/stock.adobe.com
Symbolfoto

Mit Warnstreiks wollen Beschäftigte aus bundesweit 22 Universitätskliniken an diesem Dienstag den Druck im aktuellen Tarifstreit um den öffentlichen Dienst verstärken. An den meisten Standorten soll der Ausstand laut der Gewerkschaft Verdi am Mittwoch (28. Januar) fortgesetzt werden.

Ebenso für Mittwoch ruft die Gewerkschaft zu einem Campus-Warnstreiktag auf: In mehr als 60 Städten sollen Beschäftigte aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen für die Tarifforderungen demonstrieren, an mehr als 40 Standorten Warnstreiks stattfinden.

In den Tarifverhandlungen um die Einkommen der Landesbeschäftigten haben die Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) seit Dezember keine erkennbare Annäherung erzielt.

Für Patientinnen und Patienten brächten die Klinik-Warnstreiks an beiden Tagen „deutlichen Einschränkungen“, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Sylvia Bühler. Für eine Notfallversorgung sei jedoch gesorgt.

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Weiterer Schwerpunkt

Der Beamtenbund dbb hat zudem alle Landesbeschäftigten in Sachsen zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Der dbb vertritt Tarifbeschäftigte wie Beamtinnen und Beamte und verhandelt an der Seite Verdis für den öffentlichen Dienst – aktuell mit den Ländern.

In den Verhandlungen fordern Verdi und dbb sieben Prozent mehr Lohn, monatlich mindestens 300 Euro. Die Arbeitgeber hatten das als unbezahlbar abgelehnt. Die Gewerkschaften werfen den Ländern vor, kein Angebot vorgelegt zu haben. Mit weiteren Warnstreiks bis zur dritten Verhandlungsrunde vom 11. bis zum 13. Februar ist zu rechnen.

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