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Nach ÜbernahmeDrei Häuser bilden das neue Evang. Klinikum Westerwald

Seit kurzem ist es offiziell: Die Krankenhäuser in Selters, Dierdorf und Hachenburg firmieren jetzt als Evang. Klinikum Westerwald. Geschäftsführer Guido Wernert will den Drei-Häuser-Verbund nun vor allem modernisieren.

Neuer Name für Evang. Klinikum Westerwald
Evang. Klinikum Westerwald
Großer Bahnhof für die Umfirmierung: Auch das Logo des Verbundes wurde weiterentwickelt.

Mit dem dritten Standort kam auch ein neuer Name: Das Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters, das zum 1. Juni 2025 offiziell die Trägerschaft des ehemaligen DRK Krankenhauses Hachenburg übernommen hat, heißt jetzt Evang. Klinikum Westerwald (EVK). Mit der Integration des Standorts Hachenburg zählt der Klinikverbund insgesamt rund 1000 Beschäftigte sowie 367 Betten.

„Durch die Bündelung medizinischer Kompetenz entstehen Synergien, die unmittelbar den Patienten in der Region zugutekommen“, betont der Verwaltungsratsvorsitzende Rolf-Peter Leonhardt. Dazu zählten etwa die drei Notaufnahmen sowie die Schlaganfalleinheit und das Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung. Ziel sei es, die wohnortnahe Gesundheitsversorgung langfristig zu sichern und auszubauen.

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„Mit dem neuen Klinikverbund Selters-Dierdorf-Hachenburg sichern wir alle drei Standorte“, erklärte Landtagspräsident Hendrik Hering bei der offiziellen Umfirmierung Ende Februar. Von Vorteil sei, „dass die Verantwortungsträger aus der Region kommen – und eben kein anonymer Großträger entscheiden wird“. Auch das Land stehe „ausdrücklich zur Zukunft dieses wichtigen Versorgers“, versicherte der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch.

Für das Klinikum gehe es nun um klare Zukunftsakzente, betont Guido Wernert, Sprecher der Geschäftsführung: „Im Fokus stehen die Modernisierung der Infrastruktur, die Festigung und Entwicklung der Fachbereiche sowie die Weiterentwicklung ambulanter Angebote.“

Durch die enge Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und eine sektorenübergreifende Versorgung werde die Zusammenarbeit aller Akteure im Gesundheitswesen intensiviert.

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