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Gesundheitscampus HöchstFinanzierung durch die Stadt Frankfurt gesichert

Die Stadt Frankfurt übernimmt den Großteil der Kosten für den zweiten Bauabschnitt auf dem Gelände des Gesundheitscampus Frankfurt Höchst. Die Gesamtkosten betragen rund 58,8 Millionen Euro.

Rechnung
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Symbolfoto

Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main hat in seiner Sitzung am 26. Februar 2021 grünes Licht für die Finanzierung des zweiten Bauabschnitts auf dem Gelände des Gesundheitscampus Frankfurt Höchst gegeben. Die Stadtverordnetenversammlung wird heute über die Freigabe des Zuschusses an das Klinikum befinden. Konkret geht es um den Bau eines Funktionsgebäudes, das sich direkt an den Ersatzneubau anschließen wird.

Die Kosten für diesen zweiten Bauabschnitt betragen rund 58,8 Millionen Euro. Den Löwenanteil in Höhe von rund 48,2 Millionen Euro übernimmt die Stadt Frankfurt am Main. 10,6 Millionen Euro finanziert das Klinikum. Damit wird eine vom Klinikum selbst gewünschte geänderte und ergänzte Nutzung ermöglicht. Mit diesem Beschluss werden nun auch die Neubauten für die Augenklinik, das Sozialpädiatrische Zentrum, das Labor, die verbundübergreifende Zentral-Sterilisation, die gesamte Speisenversorgung sowie die Räume für die Verwaltung inklusive moderner Konferenzbereiche sehr konkret. Baubeginn für das Funktionsgebäude ist nach Inbetriebnahme des Ersatzneubaus, sobald das aktuelle Gebäude B mit Kinderklinik, Frühchenstation sowie der Klinik für Innere Medizin 2 leer steht und abgerissen sein wird.

Das neue Funktionsgebäude in Passivhausbauweise mit thermischer Bauteilaktivierung besteht aus fünf oberirdischen Geschossen sowie einem Untergeschoss. Ein zentraler Innenhof sorgt für eine natürliche Belichtung. Für eine langfristig flexible Nutzung dieses Gebäudes wird das bereits im ersten Bauabschnitt angewandte Rastermaß für das s.g. „Höchster Zimmer“ hier fortgesetzt. Die geplante Bruttogeschossfläche von rund 17 000 Quadratmetern umfasst etwa ein Fünftel der Flächen im Ersatzneubau.

Im dem roten Gebäude K, in dem aktuell noch die Zentrale Notaufnahme, ein großer OP-Trakt sowie die Intensivstation untergebracht sind, soll nach Umzug in den Ersatzneubau ein ambulantes OP-Zentrum entstehen inklusive Angeboten der Kurzzeitchirurgie. Auch eine Station mit Platz für 25 Betten ist hier geplant. Nach Abschluss der Umbauarbeiten wird ebenso das Medizinische Versorgungszentrum, das aktuell gegenüber vom Klinikum seine Praxisräume hat, in den K-Bau umziehen.

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