
Das Gesundheitsministerium in Nordrhein-Westfalen hat dem Kreis Minden-Lübbecke und den Mühlenkreiskliniken die Reservierung von Fördermitteln in Höhe von 178 Millionen Euro bestätigt. Die Gelder sollen den geplanten Klinikneubauten im Lübbecker Land und in Bad Oeynhausen zugutekommen – vorbehaltlich der förderrechtlichen und baufachlichen Voraussetzungen.
Die Förderung komme künftig nicht mehr aus dem Krankenhausstrukturfonds II, kündigte das Ministerium an, sondern über die Einzelförderung zur Umsetzung des Krankenhausplans. Hintergrund seien Gesetzesänderungen auf Bundesebene, die die Förderkulisse deutlich verändert haben.
Für die Mühlenkreiskliniken bedeutet das: Der bestehende Antrag bei der Bezirksregierung Münster wird technisch angepasst und in einen Antrag auf Einzelförderung umgewandelt. „Wesentliche Teile sowie die gesamten Bauunterlagen können übernommen werden“, erklärt Vorstandsvorsitzender Dr. Olaf Bornemeier.
„Das Ministerium ändert lediglich den Fördertopf – mehr nicht. Inhaltlich steht das Ministerium weiterhin hinter unseren Plänen“, betont Landrat Ali Doğan. Der Zeitplan bleibe unverändert: Der Baubeschluss soll im Sommer 2026, spätestens im Herbst 2026, gefasst werden. Bis dahin wird der Förderbescheid erwartet.
Zeitplan im Griff
Bis Ende 2025 soll ein konkreter Entwurf des Bauprojektes erarbeitet werden. Bornemeier zeigt sich zufrieden: „Der Zeitplan war ehrgeizig – und wir haben ihn dennoch eingehalten. Das ist ein großer Erfolg, für den allen Beteiligten großer Dank gebührt.“ Das Ministerium habe zugesichert, den Antrag auf Einzelförderung aufgrund der umfangreichen Vorleistungen zügig zu prüfen.








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