
Der Vertrag zwischen der gemeinnützigen Assoziation der Malter Deutschland und der Helios-Kliniken-Gruppe wurde am Mittwoch unterzeichnet, steht aber noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Zustimmungen. Im Herbst vergangenen Jahres hatten sich die Malteser entschieden, sechs ihrer insgesamt acht Akutkrankenhäuser in neue Trägerschaften zu überführen. Hintergrund ist, dass aufgrund steigender Kosten und sinkender Vergütungen die Malteser mit ihren Strukturen und ihrer finanziellen Ausstattung eine hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung nicht an allen Standorten nachhaltig sicherstellen können.
Helios betreibt in Nordrhein-Westfalen derzeit 18 Akutkrankenhäuser. „Ein regional verwurzelter Verbund ist einer der Schlüssel, um in Zeiten sinkender Vergütung und staatlicher Förderung eine hochwertige Versorgung der Patienten sicherzustellen,“ erklärt Karl Prinz zu Löwenstein, Generalbevollmächtigter der Malteser Deutschland, die Entscheidung für Helios.
Das Engagement der Malteser im Geschäftsbereich „Wohnen und Pflegen“, in dem die katholische Organisation ihre Aktivitäten in der Altenhilfe und Pflege bündelt, bleibt vom Trägerwechsel der Akutkrankenhäuser unberührt und wurde bereits in die neue Malteser Wohnen und Pflegen gGmbH übertragen. Die 15 Pflegeeinrichtungen, das Hospiz St. Raphael sowie die zwei ambulanten Pflegedienste in der Region werden ebenso wie alle weiteren Tätigkeiten des Malteser Hilfsdienstes oder der Malteser Werke unverändert fortgesetzt.





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