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Größter EinzelbetragLand gibt Klinikum Braunschweig 50 Millionen Euro

Beim Umbau zum Zentralklinikum bekommt das Klinikum Braunschweig Rückenwind vom Land: die größte Millionenförderung, die 2026 ein niedersächsisches Haus erhält. Die großen Bauschritte soll anschließend der Transformationsfonds finanzieren. 

Eine Glühbirne neben der das Wort Förderung steht.
magele-picture/stock.adobe.com
Symbolfoto

Das Städtische Klinikum Braunschweig (skbs) erhält in diesem Jahr 50 Millionen Euro vom Land Niedersachsen für seinen Modernisierungskurs. Das beschloss der Krankenhausplanungsausschuss des Landes am 17. Juni 2026. Von insgesamt 305 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm 2026 entfällt damit der größte Einzelbetrag auf das skbs.

Oberbürgermeister Thorsten Kornblum sprach von einem „wichtigen und wertvollen Finanzierungsbaustein“ für den weiteren Umbau. Das Klinikum befinde sich „mitten in einem baulichen und organisatorischen Veränderungsprozess“. Man bleibe mit dem Land im engen Austausch zur Absicherung der Transformation bis hin zur Verwirklichung einer Zentralklinik.

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Der Aufsichtsrat des skbs hatte Anfang Mai die Entwicklung zum Zentralklinikum als strategisches Ziel beschlossen und damit den Wechsel vom bisherigen Zwei-Standorte-Konzept zu einem Ein-Standort-Konzept eingeleitet. Ziel ist die vollständige Bündelung aller medizinischen und nicht-medizinischen Leistungen am Standort Fichtengrund 1. „Die Konzentration an einem Standort schafft die Voraussetzungen für ein reibungsloseres Arbeiten, höhere Prozessqualität und eine zukunftsfähige medizinische Versorgung“, sagte die medizinische Geschäftsführerin Alina Dahmen.

Die wesentliche Finanzierung soll nicht das Klinikum oder die Stadt tragen, sondern der Transformationsfonds von Bund und Ländern. Entsprechende Anträge sollen noch in diesem Jahr gestellt werden. Der zeitliche Rahmen ist langfristig: Der Neubau Süd soll voraussichtlich 2030/31 in Betrieb gehen, der über den Fonds finanzierte Neubau Nord 2037. Die abschließende Entwicklung des Baufelds West mit Verwaltung und zentraler Infrastruktur ist bis 2042 angesetzt.

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