Schlechter Datenschutz

Klinikum Ingolstadt kommt nicht zur Ruhe

Eine ehemalige Patientin wirft dem Klinikum vor, ihre Daten nicht mit der notwendigen Sorgfaltspflicht verwaltet zu haben. Dem Klinikum sei bereits ein außergerichtliches Schreiben zur Schadenersatzforderung eingegangen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".

Klinikum Ingolstadt

Foto: Klinikum Ingolstadt

Die Patientin, die 2012 in psychiatrischer Behandlung im Klinikum Ingolstadt war, habe sich auf die Schweigepflicht des ärztlichen Personals verlassen. Nach dem Klinikaufenthalt seien aber geheime Informationen an die Schwiegermutter herangetragen worden, wofür die Patientin eine eifersüchtige Assistentin verantwortlich macht, die früher ein Verhältnis mit ihrem Mann gehabt haben soll.

Des Weiteren informierte sie den damaligen Geschäftsführer Heribert Fastenmeier, der ihr nach Prüfung der Sachlage 5.000 Euro angeboten habe. Der "Süddeutschen Zeitung" liegt ein Nachweis über die Zahlung vor, die die Patientin aus Unsicherheit angenommen habe. Nun will sie aber gegen das Klinikum vorgehen. Ein außergerichtliches Schreiben mit der Forderung auf Schadenersatz ist bereits eingegangen. Das Klinikum nimmt zu laufenden Geschehnissen derzeit keine Stellung.

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