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Lehre und ForschungKlinikum Nürnberg erhält Unterstützung in Millionenhöhe

Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat eine Millionenförderung für das Klinikum Nürnberg angekündigt. In diesem Jahr soll die Klinik eine Million Euro erhalten und ab 2023 jährlich 1,5 Millionen Euro.

Klinikum Nürnberg
Rudi Ott/Klinikum Nürnberg

Klinikum Nürnberg Nord, Theo Schöller-Haus

Ministerpräsident Dr. Markus Söder versprach bei einer Pressekonferenz, dass Bayern für die Ausbildung von Medizinerinnen und Medizinern sowie die Forschungsaktivitäten am Klinikum Nürnberg in diesem Jahr eine Million Euro und ab 2023 jährlich 1,5 Millionen Euro zur Verfügung stellen wird. „Die Ausbildung von Medizinern ist eine der großen Zukunftsaufgaben, die wir haben. Deshalb unterstützen wir diese Bestrebungen des Klinikums Nürnberg sehr gerne“, so Dr. Söder.

Der Ministerpräsident will sich außerdem für die Pläne des Klinikums Nürnberg, einen Gesundheitscampus Nürnberg zu errichten, engagieren. Der Gesundheitscampus – das ist eine gemeinsame Idee von Klinikum Nürnberg und Technischer Hochschule Nürnberg. Beide Einrichtungen kooperieren mit dem Nürnberger Campus der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität schon jetzt bei der Ausbildung des Medizinernachwuchses. Zuletzt hat das Klinikum Nürnberg zusammen mit der TH Nürnberg im Frühjahr 2021 die Nürnberg School of Health mit den neuen Studiengängen Hebammenwissenschaften und Digitales Gesundheitsmanagement auf den Weg gebracht. Diese Zusammenarbeit soll weiter ausgebaut und an einem gemeinsamen Ort verankert werden.

Ausbau der Forschung und Aufbau eines Simulationszentrums

Die zugesagte Unterstützung sei ein wichtiger Meilenstein um die Forschung auch weiter voranzutreiben. Man könne Forschungsdatenbanken ausbauen, zudem denke man an den Aufbau einer Biodatenbank gerade im Bereich der Onkologie, ergänzte Prof. Dr. Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender des Klinikums Nürnberg. Mit Blick auf die Forschung sei zum Beispiel auch ein Aufbau gemeinsamer Aktivitäten zwischen Klinikum Nürnberg, Paracelsus Universität, TH Nürnberg und der neuen Technischen Universität Nürnberg und gegebenenfalls anderer universitärer Partner attraktiv – zum Beispiel in der Krebsforschung.

Die Förderungen ermöglichen dem Klinikum Nürnberg wichtige Investitionen, zum Beispiel den Aufbau eines Simulationszentrums, in dem sehr realitätsnah für schwierige klinische Situationen gelernt und trainiert wird, wie sie zum Beispiel in der Notaufnahme vorkommen. Solche Simulationszentren sind nicht nur für Studierende wichtig. Dort können auch später noch Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegende trainieren.

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