Klinikum Oldenburg

Klinikum Oldenburg unterzeichnet Vertrag für weitere Baumaßnahmen

Mit dem Neubau des Parkhauses sowie der Vergrößerung und dem Umzug des Zentrallagers sind bereits die ersten zwei Bausteine der baulichen Masterplanung umgesetzt und abgeschlossen. Im nächsten Schritt sollen nun die Großprojekte für die Krankenversorgung durchgeführt werden.

Bagger

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Symbolfoto

Auf dem Klinikumgelände entsteht im östlichen Teil mit direkter Anbindung an das derzeitige Hauptgebäude ein Neubau mit einer geplanten Nutzfläche von 14 600 m². „Die vorhandenen Strukturen der Krankenversorgung müssen erweitert werden und zudem eine funktionale Neuordnung in einigen Bereichen erfahren“, begründet Dr. Dirk Tenzer die Erweiterung. Zum bestehenden Zentral-OP im Hauptgebäude kommen im geplanten Neubau zusätzliche fünf OP-Säle und ein Herz-OP mit Angiographieanlage (Hybrid-OP) dazu.

Das Klinikumsgelände wird erweitert

Für die dann insgesamt 16 OP-Säle wird ein neuer zentraler Aufwachraum für die Betreuung der Patientinnen und Patienten vor und nach der Operation geschaffen. Auf gleicher Ebene ist die Funktionsdiagnostik der Kardiologie mit Herzkatheter vorgesehen. Im Erdgeschoss wird sich dann die neue zentrale Notaufnahme (ZNA) mit zugehöriger Aufnahmestation befinden. In den Obergeschossen oberhalb der OP-Abteilung sind die dringend benötigten Überwachungs- und Intensivpflegestationen sowie zwei Sonderpflegestationen für hochbetagte und demente Patienten vorgesehen.

Das Notfallzentrum im Klinikum erhält zudem einen Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des Neubaus mit Direktanbindung an die Zentrale Notaufnahme und eine neue Liegendanfahrt mit einer befahrbaren Halle für Rettungsfahrzeuge. Ein neuer Wirtschaftshof, Lager¬flächen für die Logistik, Zentralumkleiden und Büros für den ärztlichen Dienst vervollständigen das Bauprogramm.

Veränderungen des Neubaus sind geplant

In diesem Neubau direkt hinter dem derzeitigen Hauptgebäude werden die Geburtsmedizin und die Frühgeborenenversorgung unter einem Dach untergebracht mit direkter Anbindung an das bestehende Kinderkrankenhaus. Dieser Neubau ist notwendig, da die vorhandene Entbindungsstation am Klinikum für die steigenden Geburtenzahlen zu klein ist. Dies gilt insbesondere auch für die Frühgeborenen-Intensivstation und -überwachungsstation. Gleichzeitig besteht ein dringender Bedarf an Normalpflege- und Intensivpflegebetten für Kinder.

Dringende Verbesserungen sind auch im Bereich der Schwangerenambulanz und in den Wöchnerinnenstationen notwendig. Die geplante Nutzfläche dieses Gebäudes wird 4700 m² betragen.

Zentrallabor auf dem ehemaligen AEG-Werkgelände

Auf einem Teilgrundstück des ehemaligen AEG-Werkgeländes wird ein Zentrallabor entstehen, was gleichzeitig den ersten Baustein bei der Entwicklung des Meditech Oldenburg darstellt. Das Laborgebäude führt zu einer räumlichen Zusammenfassung und einer funktionalen Optimierung der klinischen Diagnostik. In dem 3-geschossigen Neubau sind folgende Flächen vorgesehen: Großraumlabor Klinische Chemie, Großraumlabor Mikrobiologie, Dermato-Histologie, Humangenetik, Pathologie (mit Labor und Sektionsbereich), Büros, Bereitschaftsräume, Räume für Ver- und Entsorgung, Personalumkleide- und Aufenthaltsräume, Schulungs- und Besprechungsraum.

Der Probentransport vom Klinikum erfolgt über eine geplante Rohrpoststrecke zwischen Klinikum und Laborgebäude. Es ist zudem vorgesehen, dass das Gebäude bei Bedarf erweitert werden kann, z.B. um zusätzliche Forschungsflächen der Universität Oldenburg. Die geplante Nutzfläche beträgt 2250 m².

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  • Dr. Dirk Tenzer

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