Baumaßnahmen

Klinikum Stuttgart modernisiert das Katharinenhospital für 750 Millionen Euro

Die bauliche Modernisierung des Stuttgarter Klinikums wurde mit dem Neubau des Olgahospitals – Deutschlands größter Kinderklinik – eingeleitet. Der nächste große Schritt stärkt nun das Katharinenhospital.

Klinikum Stuttgart

Klinikum Stuttgart

Klinikum Stuttgart

Der Gemeinderat der Landeshauptstadt hat bereits 2012 den vorhandenen strukturellen Rahmenplan mit richtungsweisenden Baumaßnahmen und Sanierungen am Standort Mitte des Klinikums Stuttgart konkretisiert: Zu diesen gehört der 2017 begonnene Neubau des Hauses F dessen Richtest bereits am 4. Juni 2018 gefeiert wird. Vorbereitungen für die 2019 startende Errichtung eines Zentrums für Nuklearmedizin und Strahlentherapie, das wichtige Aufgaben an der Schnittstelle von ambulanter und stationärer Therapie erfüllt (Haus G), laufen nach den Weichenstellungen des Gemeinderates bereits in diesem Jahr an. Auch die Grundlage für einen Neubau anstelle des zur Kriegsbergstraße gewandten Eingangsbereichs mit Katharinenhof (Haus E) wurde in den Beschlüssen des Gemeinderates gelegt.

Kostenberechnungen wurden aktualisiert

Zwischenzeitlich wurden die Planungen aus 2012 unter medizinisch-funktionalen und bautechnischen Aspekten überprüft und die Kostenberechnungen aktualisiert. Dem Lenkungsausschuss wurde vergangene Woche das weiterentwickelte und überarbeitete Konzept für das Bauprogramm der nächsten 10 Jahre präsentiert. Diesem Gremium zur Fortschreibung, Begleitung und Unterstützung der großen Bauprojekte im Klinikum gehören Mitglieder der im Gemeinderat vertretenen Fraktionen, die Geschäftsführung, der Personalratsvorsitzende des Klinikums und externe Sachverständige an. Die Leitung hat der seit August 2016 für die Krankenhäuser zuständige Erste Bürgermeister Michael Föll.

430 Millionen Euro werden bereitgestellt

Für die aktuell vorgestellte Planung rechnet das Klinikum für das Gesamtprojekt Neubau Katharinenhospital nun alles in allem mit Kosten von insgesamt ca. 750 Millionen Euro. Nach der bisherigen Beschlusslage des Gemeinderates sind 430 Millionen Euro als Budget bereitgestellt. Die zusätzlichen Kosten sind auf die Neuplanungen der Häuser AB und E mit den damit verbundenen größeren und qualitativ hochwertigeren Flächen sowie auf marktpreisbedingte Baupreissteigerungen zurückzuführen. 

Die Gesamtkosten sind nach dem Landeskrankenhausgesetz förderfähig. Die aktuellen Planungen wurden dem Sozialministerium vorgestellt. Nach den Gremienbeschlüssen werden Förderverhandlungen mit dem Land aufgenommen.    

„Mit der größten Investition der Landeshauptstadt wird ein wichtiger Schritt getan, die die gesundheitliche Versorgung unserer Bevölkerung auf höchstem Niveau sicherzustellen und gute Arbeitsbedingungen für Ärzte und Pflegepersonal bereitzustellen. Dies alles stärkt die Attraktivität der Landeshauptstadt“ begrüßt Oberbürgermeister Kuhn die Planungen, über die der Gemeinderat nun bis Mitte März beraten und entscheiden wird.

  • Schlagwörter:
  • Klinikum Stuttgart
  • Baumaßnahmen
  • Katharinenhospital

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Um einen Kommentar hinzuzufügen melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich.

Jetzt anmelden/registrieren