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Konzept vorgelegtKlinikverbund Köln wäre ein Quantensprung

Die Stadt Köln hatte bereits 2019 beschlossen, einen Verbund der Kliniken der Stadt Köln und der Uniklinik zu verhandeln. Nun haben die Beteiligten ein Konzept für den Klinikverbund vorgelegt.

Zusammenarbeit
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Symbolfoto

Die Stadt Köln, die Klinken der Stadt Köln und die Uniklinik Köln haben ein detailliertes Konzept für den Klinikverbund ausgearbeitet, verhandelt und dem Land Nordrhein-Westfalen zur Umsetzung vorgeschlagen. Der Rat der Stadt Köln hatte am 7. November 2019 beschlossen, einen Verbund der Kliniken der Stadt Köln und der Uniklinik zu verhandeln.

Die jetzt durchgeführten Untersuchungen haben ergeben, dass der Klinikverbund über ein jährliches Synergiepotential von 42,7 Millionen Euro verfügt, welches stetig anwächst und am Ende des untersuchten 5-Jahres-Zeitraums in voller Höhe realisiert wird. Die daraus gewonnenen Mittel stehen für die Aufgabe der Krankenversorgung in Köln und der Region nachhaltig zur Verfügung. Im Drittmittelbereich besteht das Potential, bis zum Ende des analysierten 5-Jahres-Zeitraums zusätzlich bis zu 58,7 Millionen Euro jährlich für klinische Studien anzuziehen. Der Klinikverbund ist damit ein Quantensprung für eine leistungsfähige und bestmögliche Gesundheitsversorgung der Patient*innen in Köln und der Region.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker hatte bereits im November 2017 ihren Wunsch nach einem großen Klinikverbund in Köln geäußert und sagt dazu: „Mit dem Klinikverbund besteht in Köln die einmalige Chance, die notwendigen Lehren aus der Pandemie schnell zu ziehen.“

Der Klinikverbund sichert die vorhandenen Arbeitsplätze, die Vergütung und die Altersversorgung der Mitarbeiter*innen der Kliniken der Stadt Köln. Der Fachkräftebedarf für pflegerisches Personal soll durch Errichtung eines hochmodernen Ausbildungszentrums, Fachweiterbildungszentrums und Studienzentrums für 2300 Menschen mit einem Ausbildungskonzept nachhaltig gedeckt werden.

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