
Das war ein klares Votum für den Erhalt der Klinik in Zerbst: Mit nur einer Gegenstimme hat der Kreistag des Landkreises Anhalt-Bitterfeld beschlossen die Trägerschaft der Helios Klinik Zerbst zu übernehmen. Ab März wird die Klinik vom kommunalen Träger weitergeführt.
Der Vertrag soll am Freitag, 20. Februar, von Landrat Andy Grabner (CDU) und von Vertretern des vorherigen Trägers Helios unterzeichnet werden. Fachlich begleitet wurde das Verfahren von Eureos, einer Rechts- und Steuerberatung, sowie der Beratungs- und Managementgesellschaft HC&S.
Breite politische Unterstützung
Die rund 270 Beschäftigten der Klinik werden nach Angaben des Landkreises übernommen. „Der Beschluss unterstreicht die breite politische Unterstützung für diesen Schritt.“
Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (SPD) hatte im November vergangenen Jahres einKrisentreffen zu drohenden Klinikschließungen in Zerbst und im Salzlandkreis einberufen. „Wir können uns keine weitere Ausdünnung leisten, wenn wir eine erreichbare Basisversorgung sicherstellen wollen“, sagte Grimm-Benne zu dem Zeitpunkt.
Dauerhafte Sicherung des Standorts
Ziel des Landkreises ist es, die stationäre Versorgung in Zerbst dauerhaft zu sichern und strukturell weiterzuentwickeln“, heißt es in einer Mitteilung. Der Kreis übernehme somit „unmittelbare Verantwortung für einen versorgungsrelevanten Standort im ländlichen Raum“.
Landrat Grabner erklärt: „Der mit überwältigender Mehrheit zustande gekommene Beschluss des Kreistages ist ein starkes Signal für unsere Region.“
Die Klinik soll künftig als Level-1n-Haus weitergeführt werden, mit einer Notaufnahme und Fachbereichen wie der Inneren Medizin und Chirurgie.








Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Jetzt einloggen