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ErweiterungNeubau am Bezirkskrankenhaus Bayreuth geplant

Die Klinik für Forensische Psychiatrie am Bezirkskrankenhaus Bayreuth wird ausgebaut. Die Kosten für den geplanten Neubau von 68 Millionen Euro übernimmt das Land Bayern.

Baustelle
prachid/stock.adobe.com

Symbolfoto

Auf dem Gelände des Bezirkskrankenhauses in Bayreuth ist im Rahmen des fünften Bauabschnittes ein Neubau der Klinik für Forensische Psychiatrie geplant. Im Nordwesten des Geländes wird sich der Erweiterungsbau an die bestehende Klinik für Forensische Psychiatrie anschließen. „Vorgesehen ist ein Bettenhaus für insgesamt 110 Patienten, wobei sich 96 dieser Patienten aktuell bereits auf dem Gelände in verschiedenen Bestandsbauten befinden. Die Kapazität der Klinik für Forensische Psychiatrie wird damit nur um 14 Betten erweitert“, sagt Werner Roder, Geschäftsleiter des Bezirks Oberfranken.

Der geplante Neubau soll neun, zwölf und – die innenliegende Technikzentrale – 16 Meter hoch werden. Damit wird das Projekt insgesamt niedriger bleiben als das bestehende Psychiatriegebäude, um auch optisch möglichst wenig zu beeinträchtigen. Alle Fenster der Patientenzimmer werden nach Westen und Osten zeigen und sind fest verglast, damit kein Lärm nach außen dringt. Es wird offene Innenhöfe sowie Gewächshäuser geben.

Mit dem Abriss alter Gebäude soll im Herbst 2022 begonnen werden. Die Bauzeit ist von Herbst 2023 bis Herbst 2026 geplant. Im Frühjahr 2027 soll der Neubau voraussichtlich in Betrieb genommen werden. Die Kostenschätzung für den geplanten 5. Bauabschnitt der Klinik für Forensische Psychiatrie beträgt rund 68 Millionen Euro. Da der Maßregelvollzug eine vom Staat an die Bezirke übertragene Aufgabe ist, übernimmt der Freistaat Bayern die Baukosten.

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